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EUROEXPO Messe- und Kongress GmbH

LogiMAT 2026 | Driving the Future – smarte Robotik- und Fahrzeuglösungen

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München, 05.02.2026 – Mit ihren Exponaten auf der LogiMAT 2026, Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, unterstreichen die internationalen Aussteller den hohen Stellenwert der Autonomen Mobilen Robotik (AMR), Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) und Flurförderzeuge für effiziente Intralogistik. Die jüngsten Neuentwicklungen fokussieren Flexibilität und Individualisierung der Geräte und zeigen bereits die kommenden Entwicklungsschritte auf.

Mobilität in der Intralogistik erfolgt auf Rädern – zunehmen autonom und fahrerlos. Dank Robotik, Sensorik und Künstlicher Intelligenz (KI) übernehmen im Rahmen automatisierter Lösungen Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) inzwischen eine zentrale Rolle. Zwar bietet klassische stationäre Fördertechnik in der Regel eine höhere Dynamik. Doch einmal installiert, bieten die starren Förderanlagen wenig Flexibilität sowohl bei veränderten Materialflüssen als auch hinsichtlich ihrer Skalierbarkeit. Ganz anders autonome Intralogistik mit fahrerlosen FTF, Shuttlesystemen und autonomen mobilen Robotern (AMR), deren Einsatzflotten sich flexibel an Anforderungen und Durchsätze anpassen lassen. Und: Die mobilen Serviceroboter werden rasant weiterentwickelt zu fortschrittlichen Robotern und humanoiden Systemen für den vollautomatisierten Lagerbetrieb. „Mit ihren Exponaten von FTF, mobilen Robotern, Shuttles und Carrybots zeigen die Robotikspezialisten sowie einige Anlagenbauer, Systemintegratoren und Flurförderzeuge-Hersteller auf der LogiMAT 2026 den aktuellen Stand der Produktentwicklung“, erklärt LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty vom Münchener Veranstalter EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH. „Vereinzelt werden als Eyecatcher und als reale Anwendung mit humanoider Robotik bereits die nächsten Entwicklungsschritte zu sehen sein.“

Die FTF- und AMR-Neuheiten sind in diesem Jahr vornehmlich in Halle 8 konzentriert. In einer der innovativsten Demonstrationen präsentiert die Division Artisteril Robotics S.A. (Halle 8, Stand 8A80) dort eine reale Produktionsanwendung, bei der ein humanoider Roboter kollaborativ mit einem AMR in einer industriellen Umgebung arbeitet. In einem solchen geschlossenen Umfeld gelten ähnlich der erstmals im vergangenen Jahr auf der LogiMAT vorgestellten FastBots Solution von SSI Schäfer (Halle 8, Stand D05 und Halle 1, Stand 1D21) weniger Regulierungen als in einer offenen Lagerumgebung. Für den innerbetrieblichen Kleinteile- und Palettentransport im freien Raum zeigen die AMR-Entwickler in Stuttgart zahlreiche Neuentwicklungen. So stellt ek robotics (Halle 8, Stand 8B21) erstmals die fahrerlose Transportplattform X MOVE in Kombination mit einem kognitiven Roboter MAiRA von Neura Robotics als Lastaufnahmemittel vor. Die Lösung vereint damit Transport und Handling von Kleinladungsträgern in einem integrierten System. Erstmals wird auch die neue Familie der Induros Transportroboter der Innok Robotics GmbH (Halle 8, Stand 8C05) zu sehen sein. Das AMR-Line-up mit vier Induros-Modellen 350s, 700, 700s und 1300 wird inklusive eines neuen Flottenmanagers präsentiert, mit dem Kunden komplette Innok-Roboterflotten zentral planen, steuern und optimieren können. Ein AMR-basiertes, nachrüstbares Ware-zum-Mitarbeitenden-System für Fachbodenanlagen ohne bauliche Veränderungen zeigt als Neuheit die NEOintralogistics GmbH (Halle 1, Stand 1F01). Die autonomen Roboter navigieren durch die Gänge im Lager, entnehmen die benötigten Behälter und bringen diese direkt zu den Kommissionierstationen. Die Lösung lässt sich stufenweise für einzelne Segmente der bestehenden Fachbodenanlage in Betrieb nehmen. So kann in der bestehenden Lagerstruktur ohne Produktionsunterbrechung auf das System umgestellt werden. Mit dem MBT 08 bringt die MartinSystems GmbH (Halle 8, Stand 8F20) einen AMR mit breitenverstellbarem Lift für unterschiedlichste Gebindegrößen mit nach Stuttgart. Mit der Lift-Konstruktion können bestehende, passive Übergabestationen weiterhin genutzt werden.

Nach dem Baukastenprinzip individualisiere, modulare Roboterplattform

Die Anforderungen hoher Flexibilität in der Geräteausführung verspricht der GESSbot der W. Gessmann GmbH (Halle 8, Stand 8F73) durch individuelle Gestaltung zu erfüllen. Mit verschiedenen Aufbauten lässt sich der vielseitig einsetzbare AMR optimal an die Anforderungen der Nutzer anpassen. Als Wagentransporter kann er Rollwagen mit Paletten, Gitterboxen oder anderen Behältern eigenständig aufnehmen, transportieren und am Zielort wieder absetzen. In Anwendungen mit Rollenförderer transportiert der GESSbot zwei Behälter und kann mit einem RFID-Reader sowie dem GESSbot Hubsystem kombiniert werden. Das ermöglicht Hubbewegungen mit bis zu 300 kg auf bis zu 300 mm. Eine wandelbare AMR-Plattform mit kompakten Abmessungen, einer Nutzlast von bis zu 1.600 kg und einer Geschwindigkeit von 1,6 m/s stellt die SEW-Eurodrive GmbH & Co KG (Halle 7, Stand 7D07) vor. Wahlweise kommen eine leistungsstarke LiFePo4-Batterie oder ein langlebiger Kondensatorspeicher zum Einsatz. Dabei ermöglicht kontaktloses Laden mit Movitrans® Energieversorgung direkt im Prozess und sorgt für maximale Verfügbarkeit. Ebenfalls als Plattform konzipiert ist ReBeLMove Pro von igus SE & Co. KG (Halle 3, Stand 3D21). Der kompakte, rechteckige Transportroboter auf vier Rädern mit Elektroantrieb bietet eine modulare Roboterplattform, die sich nach dem Baukastenprinzip individualisieren lässt. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2 m/s kann der AMR bis zu 250 kg tragen oder bis zu 900 kg ziehen. Als individuelle Anbauten können beispielsweise höhenverstellbare Förderbänder und ein Cobot-Gelenkarmroboter für Montagearbeitsplätze, ein Anhänger für den Materialtransport oder ein Regal mit Lichtsignalen für eine produktive Kommissionierung genutzt werden. Überdies lässt sich der ReBeLMove Pro auch im Außenbereich einsetzen.

Intelligente Neu- und Weiterentwicklungen decken darüber hinaus den innerbetrieblichen Palettentransport ab. Die erstmals präsentierte, überarbeitete Filics Unit der Filics GmbH (Halle 8, Stand 8F25) ist ein AMR für den bodenbasierten Palettentransport. Besonderheit: Die Unit besteht aus zwei physisch getrennten Roboterkufen. Die flache, kompakte Bauweise nimmt die Paletten ohne Übergabestationen direkt vom Boden auf. Zudem können – ein absolutes Alleinstellungsmerkmal von Filics – Paletten vollständig durchfahren werden. Das ermöglicht völlig neue Prozesse, wie etwa das Nachschieben von Paletten in Linienlagern, die Bedienung von Bodenblocklagern oder beim Beladen von Lkw. Der österreichische AGV-Hersteller Melkus Mechatronic GmbH (Halle 8, Stand 8A67) hat die Batteriekapazität des Palettentransporters G130 3.0 aus seiner AGV-Familie optimiert. Zudem sorgen zwei überlappend wirkende Sensoren des FTF mit echtem 360°-Rundumblick für zuverlässige Sicherheit. Erstmals vorgestellt wird überdies der fahrerlose Melkus BLS4060 Rack Stacker für den Transport von Euroboxen in engen Produktionsumgebungen. In einer vollständig automatisierten Anwendung demonstriert Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics (Halle 8, Stand 8B17) live den neuen, selbstfahrenden Gegengewichtsstapler FL1500, der seit dem Oktober 2025 offiziell bestellbar ist. Seine Duplex-Mastvariante bietet Hubhöhen von mehr als drei Metern. Ein wartungsfreundliches Design hält alle Hauptkomponenten frei zugänglich. Das minimiert Servicezeiten und sichert die Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Die Multiway Robotics Ltd. (Halle 8, Stand 8F79) aus Shenzhen präsentiert auf der LogiMAT neue automatisierte Stapler mit KI-gestützter Hindernisklassifikation sowie Bewegungsprognosen, die die Navigationssicherheit in engen oder dynamischen Bereichen unterstützen.

Zahlreiche Neuvorstellungen in den klassischen Gerätesegmenten

Darüber hinaus sind erneut alle etablierten internationalen Flurförderzeuge-Hersteller in Stuttgart vertreten. Auf ihren Messeständen in den Hallen 9 und 10 sowie mit Fahrzeugdemonstrationen im Outdoorbereich im Ladehof zwischen den Hallen 10 und 8 zeigen sie ihre aktuellen Neuentwicklungen im Bereich der Stapler, Kommissioniergeräte und FTF. So präsentiert Cesab Material Handling Deutschland (Halle 10, Stand 10G07) die neuen Elektro-Gegengewichtsstapler B3 und B4. Integrierte Lithium-Ionen-Batterien, eine geräumige, vibrationsgedämpfte Kabine sowie verstellbare Sitze und intuitive Bedienelemente unterstützen komfortables Arbeiten auch bei langen Schichten. Kalmar Germany GmbH (Halle 10, Stand 10G21) nutzt die LogiMAT für die Europapremiere ihrer TT7-Serie. Die neue Terminal-Zugmaschine mit einer Zugkraft von 70 beziehungsweise 85 Tonnen wurden speziell für die Anforderungen an Umschlagterminals und die strengeren Vorschriften in Europa konzipiert. Toyota Material Handling Deutschland GmbH (Halle 10, Stand 10G41) stellt neue Elektro-Gegengewichtsstapler, Elektroschlepper sowie einen neuen automatisierten Hochhubwagen für den innerbetrieblichen Transport vor. Der neue Elektro-Gegengewichtsstapler Toyota Traigo80 feiert auf der LogiMAT 2026 seine Messepremiere. Er bietet Tragfähigkeiten bis zu fünf Tonnen und ist sowohl für den Innen- als auch für den Außeneinsatz konzipiert. Mit dem kompakten und wendigen Schubmaststapler FXR 14C-18C erweitert Still GmbH (Halle 10, Stand 10B41) ihr Portfolio. Als weitere Messehighlights werden der neue Niederhubwagen EXH 14 sowie der Niederhubwagen EXH-S 20-25 genannt. Im Bereich Lagertechnik hat die Linde Material Handling GmbH (Halle 10, Stand 10B21) die neuen Schubmaststapler Linde Ri14, Ri16 und Ri18 im Traglastbereich von 1,4 bis 1,8 Tonnen mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie und mehreren neuen Sicherheitsassistenzfunktionen im Gepäck. Zudem zeigt der Hersteller das neue Xi-Roadster-Modell der Elektrostaplerbaureihe bis zwei Tonnen Tragfähigkeit. Durch den Wegfall der A-Säule erschließt die Drei- oder Vierradvariante größere Sichtfelder, was den Einsatz sicherer macht und eine höhere Produktivität ermöglicht. „Flurförderzeuge, FTF und AMR lassen sich nicht gänzlich neu erfinden“, resümiert LogiMAT-Messeleiter Ruchty. „Aber getreu dem diesjährigen Messemotto ‚Passion for Details‘ zeigen die Hersteller mit ihren Geräteentwicklungen, dass es immer noch ein paar Neuerungen gibt, die den kleinen Unterschied bei Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit ausmachen. Insbesondere im Bereich der Robotik, das zeigen die genannten Beispiele, werden die Weiterentwicklungen Richtung Individualisierung und humanoider Roboter die nächsten Jahre prägen. Die Prozessautomatisierung in der Intralogistik bleibt weiterhin spannend.“

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Meldungen von Austellern finden Sie fortlaufend unter: www.pressebox.de/events/euroexpo-messe-und-kongress-gmbh/logimat-2026/eventid/55584/pressemitteilungen

Hier können Sie nach Herzenslust recherchieren: www.logimat-messe.de/de/die-messe/ausstellerliste

Mit freundlichen Grüßen

Xenia Kleinert
Leitung Marketing

EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Joseph-Dollinger-Bogen 7
80807 München
Tel.: +49 (0)89 32391-249
Fax: +49 (0)89 32391-246
E-Mail:  xenia.kleinert@euroexpo.de
www.logimat-messe.de 

Sitz München, Registergericht München HRB 114550
USt.-Ident.-Nr.: DE 812104196
GF: Christoph Huss
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