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"Nationalstolz, Patriotismus - was geht, was nicht?", Unter den Linden, PHOENIX-PROGRAMMHINWEIS für Montag, 17. Juli 2006, 21 Uhr

    Bonn (ots) - Hartmann von der Tann

    diskutiert mit

    Bascha Mika, Chefredakteurin "taz"

    und

    Prof. Paul Nolte, Historiker FU-Berlin

    Die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist Vergangenheit, da diskutiert die Welt noch über ein Foul im Endspiel - und Fußballdeutschland trauert um Jürgen Klinsmann, der nicht mehr Bundestrainer sein möchte und seinem Heimatland den Rücken kehrt. Doch Deutschland scheint als Ganzes verändert. Seit dem Fall der Mauer hat es nicht mehr eine so positive Stimmung im hierzulande gegeben. Diese WM hat eine Unterscheidung zwischen Fußballdeutschland und dem Rest der Gesellschaft überflüssig gemacht. In Schlagzeilen ausgedrückt: Wir sind jetzt nicht nur Papst, wir sind jetzt auch Deutschland und ein Team. In den vier Wochen der WM ist Klinsmann und seinen Kickern gelungen, was intellektuelle Kreise seit Jahren diskutieren - ein unverkrampfter Umgang mit dem Patriotismus. Schwarz-rot-goldene Fah-nen überall zeugten von der neu gewonnen nationalen Identität. Doch wie wird dieses Gemeinschaftsgefühl in einigen Wochen ausehen? Handelt es sich gar nur um eine Partylaune? Was bedeutet der neue Patriotismus für die gesellschaftliche Realität im Land? Kann die Stimmung den politischen Reformprozess begünstigen? Wie beurteilt das Ausland das neue deutsche Selbstverständnis?

    Diese und andere Fragen diskutiert Hartmann von der Tann  mit seinen Gäs-ten.

    Wiederholungen: Montagnacht, 0.00 Uhr und Dienstag, 09.15 Uhr

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