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Berliner PHOENIX Runde "20 Jahre nach Tschernobyl - Wie sicher ist Kernenergie heute?", Programmhinweis für Mittwoch, 26. April 2006, 21.00 Uhr

    Bonn (ots) - Der 26. April 1986 war der Tag, an dem die Wolke kam. Um 1.23 Uhr zerriss eine Explosion den Reaktorblock vier des Atomkraftwerks in Tschernobyl. Das bis dahin Unvorstellbare wurde Wirklichkeit - der atomare "Super-GAU". Was folgte, war eine humanitäre Katastrophe: Hunderttausende Menschen wurden entwurzelt und ihre Heimat zur "Verbotenen Zone" erklärt; Schätzungen zufolge forderte der Unfall bis heute 264.000 Todesopfer.

    20 Jahre nach dem Unglück sind in Deutschland noch 17 Atomkraftwerke in Betrieb, für die der Koalitionsvertrag eine Restlaufzeit bis zum Jahr 2022 vorsieht. Aber nun fordern Unionspolitiker den Ausstieg vom Ausstieg. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) will sogar wieder mehr Geld für die Erforschung der Kernenergie ausgeben. Sie plant, die Mittel für Energieforschung bis 2009 um zwei Milliarden Euro zu erhöhen. Die SPD ist dagegen: Das Geld solle besser in die Erforschung erneuerbarer Energien fließen. Wer wird sich bei dem Kräftemessen in der Koalition durchsetzen? Wie groß ist die Gefahr einer zweiten atomaren Katastrophe? Gaby Dietzen diskutiert in der Berliner PHOENIX Runde mit Gerd Ruge (Journalist, ehemaliger ZDF-Russlandkorrespondent), Prof. Klaus Traube (Energiepolitischer Sprecher des Bund für Umwelt und Naturschutz) und Dr. Karl Theis (Geschäftsführer VGB PowerTech Service GmbH).

    Wiederholung Mittwochnacht, 0.00 Uhr, und Donnerstag, 27. April, 09.15 Uhr

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