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Christina Rau: "Haben mehr Projekte, die gefördert werden möchten, als Kommunen oder Unternehmen, die wir vermitteln können"

    Bonn (ots) - Die von der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 betroffenen Regionen benötigen weiterhin Hilfsmittel. Die Fluthilfe-Sonderbeauftragte der Bundesregierung, Christina Rau, sagte in einem PHOENIX-Interview auf die Frage, ob die Spendenbereitschaft der Deutschen für die Opfer der Tsunami-Katastrophe anhalte: "Es ist so, dass bei uns mehr Projekte ankommen, die gefördert werden möchten, als dass wir noch Kommunen, Städte oder Unternehmen haben, die wir vermitteln können. Die eigentlichen Spender haben ihr Projekt gefunden." Ein Hauptbereich ihrer Organisation sei es nun, zu beobachten, dass die etwa von Unternehmen zugesagten Spenden und Hilfen auch tatsächlich einträfen. "Wir kucken, dass das funktioniert und dass ihnen keine Steine in den Weg gelegt werden", sagte Rau. Auf die Frage, ob sie den Eindruck habe, dass die Spenden tatsächlich bei den betroffenen Menschen angekommen und nicht in der Administration versickert seien, sagte Rau: "Dafür garantieren die umsetzenden Nicht-Regierungsorganisationen und da haben auch die staatlichen Stellen geholfen." So habe etwa die GTZ überprüft, ob die ermittelten Kosten realistisch seien, "so dass das gespendete Geld wirklich ankommt."

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