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19.09.2002 – 14:47

PHOENIX

Phoenix - Programmhinweis
Samstag, 21. September, 21.45 Uhr / "Feindliche Stützpunkte". West-Korrespondenten in Ost-Berlin

    Bonn    Bonn (ots)

Grundstein zur Berichterstattung aus der früheren DDR
war der vor 30 Jahren geschlossene Grundlagenvertrag zwischen der
Bundesrepublik und Ost-Berlin. Doch unbehindert oder gar
unkompliziert blieb die Arbeit der West-Korrespondenten in Ost-Berlin
auch nach dieser Vereinbarung nie. Aus Anlass des 30. Jahrestags des
1972 geschlossenen Grundlagenvertrags diskutieren am ehemaligen Ort
der politischen Entscheidungen in der DDR, im früheren
Staatsratsgebäude, ehemalige Korrespondenten, Dissidenten und
Politiker über die Arbeit der West-Journalisten. Im Mittelpunkt
stehen Fragen nach den Auswirkungen der Sendungen und Artikel in den
Jahren der Teilung und in der Wendezeit.
    Welche Strategien setzten SED und Stasi dagegen? Haben die
West-Journalisten ihre Spielräume genutzt? Waren sie ein wichtiger
Schutz für die Oppositionellen in der DDR? Haben sie sich vom
SED-Regime instrumentalisieren lassen, wie ihnen manche vorwarfen?
Haben sie die Verhältnisse in der DDR geschönt und dadurch falsch
informiert? Welche Rolle spielten sie während der Herbstrevolution?
    
    Über diese Fragen diskutieren unter der Moderation des
ARD-Vorsitzenden und WDR-Intendanten Fritz Pleitgen, der selbst aus
Ost-Berlin berichtet hat,
    
    * Egon Bahr    Bundesminister a.D.
    * Karl-Heinz Baum    Frankfurter Rundschau
    * Karl-Wilhelm Fricke    ehem. Deutschlandfunk
    * Ulrike Poppe    ehem. "Demokratie jetzt"
    * Günter Schabowski    ehem. Politbüro der SED
    * Ulrich Schwarz    Der Spiegel
    
    Ein "letztes Schlusswort" zur Diskussion wird Wolf Biermann auch
musikalisch vortragen.
    
    Die Diskussion wird von der Bundesbeauftragten für die Unterlagen
des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Marianne Birthler
und dem WDR veranstaltet.
    
    Foto abrufbar unter www.ard-foto.de
    
    
ots Originaltext: Phoenix
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Rückfragen:
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