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PHOENIX-Pressemitteilung: Eckhard Cordes: Das Internet als Vertriebsweg wird den Großhandel nicht ersetzen/ Kaufhof hat keine Zukunft mehr in der Metro-Gruppe

Bonn (ots) - Bonn, 9. Juli 2010 - Metro-Chef Eckhard Cordes sieht im Netz "einen zusätzlichen Vertriebskanal", der Teil eines "integrierten Ansatzes" sein sollte. "Die Zukunft ist nach meiner tiefen Überzeugung für den Handel die Kombination aus traditionellem Handelsgeschäft im Laden mit dem Internet", sagte er in der von PHOENIX und Süddeutscher Zeitung produzierten Sendung FORUM MANAGER (Ausstrahlung am Sonntag, 11. Juli 2010, 13.00 Uhr). Der Kunde müsse die Freiheit haben, zu wählen, ob er im Netz kauft, oder ob er die Waren vorher im Laden sehen und anfassen möchte.

Von der Kaufhof-Kette möchte man sich aus strategischen Gründen trennen. Das Unternehmen trage nur fünf Prozent zum Gesamtumsatz der Metro-Gruppe bei. Es handele sich daher um ein "für uns sehr bekanntes aber sehr kleines Geschäft, das wir darüber hinaus nicht außerhalb Europas entwickeln können." Hierfür habe man nicht die nötigen Management-Kapazitäten. Stattdessen müssten sich die Geschäftsaktivitäten "auf Osteuropa, teilweise auf Westeuropa und auf Asien" fokussieren. Man sei aber "nicht in einer Situation, dass wir Kaufhof um jeden Preis verkaufen müssen", so Cordes.

Grundsätzlich sieht Cordes das Konzept Kaufhaus, auch mit Blick auf die insolvente Karstadt-Kette, als funktionsfähiges Modell: "Das Kaufhausgeschäft hat Zukunft, wenn man es richtig macht." Ein Warenhaus, "das mit seinem Produktangebot den Zielkunden richtig adressiert (...), wird auch in Zukunft seinen Platz im Markt haben", so Cordes.

Hinweis an die Redaktionen: Die komplette Sendung ist für eingeloggte User ab sofort in der PHOENIX-Presselounge zu sehen

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