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16.05.2000 – 15:53

PHOENIX

PHOENIX PROGRAMMHINWEIS
Mittwoch, 17. Mai 2000

    Köln (ots)

    20.15 Uhr Schwerpunkt     Viel Geld-  viele Wünsche: Wem nützt, wem schadet die     Steuerreform?

    Morgen wird die Steuerreform im Bundestag verabschiedet. Gerhard Schröder ist zufrieden, Deutschland befindet sich im Wirtschaftsaufschwung. Den Rückgang der Arbeitslosigkeit wertet er als Erfolg seiner Regierung. Der Bundesverband der Deutschen Industrie  ist dagegen unzufrieden, die Steuerreform  belaste den Mittelstand  zu stark. Was  bedeutet die Steuerreform für Otto-Normalverbraucher? Kann Finanzminister Eichel mit der Steuerreform bis 2006 einen Bundeshaushalt ohne neue Schulden realisieren?

    Andreas Ernst diskutiert diese Fragen mit  den finanzpolitischen Sprechern ihrer Parteien: Gerda Hasselfeld, CDU,  Dr. Barbara Höll, PDS, Christine Scheel, Bündnis 90/ Die Grünen  und Hermann Otto Solms, FDP, Jörg Otto Spiller, SPD .

    Interessierte Zuschauer können sich unter Telefon: 01802- 8217 oder Fax: 01802 -8213 an der Diskussion beteiligen.

    21.00 Uhr Weiter schuften fürs Finanzamt     Bringt die Steuerreform die versprochene Entlastung für Arbeiter und Angestellt?

    An vier  Beispielen dokumentieren die Autorinnen die Auswirkung der Steuerreform.  Sie besuchen unter anderem den Abschreibungskünstler Eric Glatt Freiherr von Niesen, der  pro Jahr eine Million Mark verdient, aber in der Vergangenheit keine Steuern gezahlt hat und den Facharbeiter mit Durchschnittseinkommen, Dirk Seidenthal. Vier Haushalte lassen sich auf den Lohnzettel und in die Steuererklärung, ins Portemonnaie und in den Einkaufswagen gucken. Dabei zeigt sich, der große Wurf ist die Steuerreform nicht. Abschreibungskünstler zahlen jetzt zwar drauf, aber die hohe Belastung der Durchschnittsverdiener mit Lohnstuern, Sozialabgaben, indirekten Steuern und Gebühren verringert sich  fast nicht. Sie schuften weiter fürs Finanzamt.

    Dokumentation von Susanne Wieseler und Anne Gesthuysen

ots Originaltext: PHOENIX Kommunikation
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen:    
PHOENIX Kommunikation,
Telefon 0221-220-8477, Fax 0221-220-8089

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