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PHOENIX Runde "Zwei-Klassen-Medizin - Zwei-Klassen-Gesellschaft?", PROGRAMMHINWEIS Mittwoch, 09. April 2008, 22.15 Uhr

    Bonn (ots) - Kassenpatienten müssen in Facharztpraxen drei Mal so lange auf einen Termin warten wie Privatversicherte. Das besagt eine Studie der Universität Köln. Der Grund für die ungleiche Behandlung ist laut Studie schlicht: Mit Privatpatienten lässt sich mehr Geld verdienen. Für den Präsidenten des Sozialverbandes VdK ein Skandal, er spricht von einer Zwei-Klassen-Medizin der schlimmsten Sorte. Das Bundesgesundheitsministerium weist einerseits die kassenärztliche Vereinigung auf ihre Versorgungspflicht hin, Ärzte wiederum klagen über das Abrechnungssystem. Fakt scheint: Die Versicherung, also letztlich die finanziellen Möglichkeiten, bestimmen die gesundheitliche Versorgung. Ist diese Ungleichbehandlung von Kassen- und Privatpatienten ein Hinweis auf eine viel tiefere Spaltung der Gesellschaft? Wohin steuert das Land, wenn die Versicherung die gesundheitliche Versorgung bestimmt und beispielsweise die Herkunft die Bildung? Was ist zu tun, um diese  Entwicklung zu stoppen?

    Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Karl Lauterbach (SPD), Heinz Lanfermann (FDP), Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherung) und Rolf Rosenbrock (Sozialwissenschaftler, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung).

    Wiederholung  um 00.00 Uhr.

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