Campact e.V.

Campact-Kommentar zu Glyphosat im Bundestag

Pressekommentar Jetzt Entziehungskur für Glyphosat starten

Berlin, 12.12.2017. Heute Nachmittag werden im Bundestag Anträge von SPD, Linken, und Grünen beraten, national aus der Verwendung des Ackergiftes Glyphosat auszusteigen. Darüber entschieden wird erst im Hauptausschuss, der zur Zeit alle Bundestagsausschüsse ersetzt. Gerald Neubauer von Campact kommentiert die Anträge:

"Wir begrüßen die Initiative von Barbara Hendricks von der SPD, die jetzt die nationale Entziehungskur für Glyphosat einleiten will. Jetzt erwarten die Bürgerinnen und Bürger Ergebnisse. Die Bundesrepublik muss weg von der Glyphosat-Abhängigkeit - egal ob auf landwirtschaftlichen Flächen, in Gärten oder auf Gleisen. Und die SPD sollte sich jetzt nicht zu sondierungsfreundlich verhalten, sondern lieber mit Grünen und Linken kooperieren.

Die CSU hat sich mit dem Alleingang von Minister Schmidt, der in der EU für die weitere Zulassung gestimmt hat, keinen guten Dienst erwiesen. Selbst in Bayern will der dortige Landwirtschaftsminister Brunner (CSU) die Anwendung von Glyphosat einschränken.

Die 1,3 Millionen Europäerinnen und Europäer, die sich in 28 Ländern für ein Verbot ausgesprochen haben, schauen jetzt hoffnungsfroh nach Berlin. Der nationale Entzug würde endlich den Kopf dafür frei machen, solche Totalherbizide komplett zu ersetzen und Alternativen zu finden, die weder Krebs auslösen können noch die Artenvielfalt gefährden."

Pressekontakt:

Pressesprecherin Svenja Koch, Tel.: 04231 - 957590, koch@campact.de.

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