BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Alles unter Dach - Technischer Ausbau und Fassadenarbeiten für neues Amtsgericht in Erkelenz liegen im Zeitplan
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW investiert 11 Millionen Euro

Erkelenz (ots) - Der technische Ausbau und die Fassadenarbeiten für das neue Amtsgericht schreiten gut voran und liegen im Zeitplan. Am Freitag (2. Oktober 2015) hatte die Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB NRW) zu einem Baustellenfest geladen und den planmäßigen Fortschritt der Ausbaugewerke vorgestellt. Rund elf Millionen Euro investiert der BLB NRW als Bauherr und Vermieter insgesamt in den Neubau am Konrad-Adenauer-Platz.

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty, Erkelenz' Bürgermeister Peter Jansen, Amtsgerichtsdirektor Dr. Karl-Heinz Horbach, BLB-Geschäftsbereichsleiter Lutz Grimsel und BLB-Niederlassungsleiter Jörg Munsch dankten allen an dem Projekt Beteiligten für die bisher geleistete hervorragende Arbeit. Als symbolische Geste zum Abschluss der Dachdeckerarbeiten verlegten sie gemeinsam eine letzte Bitumen-Dachbahn.

"Mit großem Einsatz und großer Umsicht" habe die Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW dafür gesorgt, dass "wir mit dem so weit fortgeschrittenen Bau hier am 'Tor zur Stadt' nicht nur die zukünftige Visitenkarte der Innenstadt, sondern zugleich auch die Visitenkarte einer modernen, zeitgemäßen und bürgernahen Justiz bewundern können", betonte der Minister in seiner Ansprache. Mitte 2016 soll das Amtsgericht bezugsfertig sein.

Das 3500 Quadratmeter Mietfläche bietende Gebäude besteht aus einem sechsgeschossigen Bauteil zum Konrad-Adenauer-Platz und einem zweigeschossigen Teil zur Kölner Straße. Das neue Amtsgericht ist ein wesentlicher Baustein zur Umgestaltung des südlichen Innenstadtbereiches zwischen Bahnhof und Fußgängerzone. Entlang des verkehrsberuhigten Bereiches wird der Neubau von einer eingeschossigen Kolonnade geprägt. Der Entwurf stammt von dem Berliner Büro Weinmiller Architekten, das den vom BLB NRW ausgelobten Realisierungswettbewerb gewonnen hatte. Weil das aus den 1960er Jahren stammende Gebäude, in dem das Amtsgericht zurzeit noch untergebracht ist, dringend kernsaniert werden müsste, hat sich die Justiz für den Neubau entschieden.

Rund 80 Justizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden künftig moderne Arbeitsplätze in dem barrierefrei gehaltenen Gebäude vorfinden. Dazu kommen bis zu 60 Besucher gleichzeitig. Im Erdgeschoss befinden sich der Haupteingang mit den Sicherheitsschleusen, die Wachtmeisterei und eine kleine Lobby sowie mit separatem Zugang der ambulante Soziale Dienst der Justiz. Im ersten Obergeschoss sind Sitzungssäle und die Zahlstelle vorgesehen. In den oberen Geschossen befinden sich Büro-, Sozial- und Nebenräume. Beheizt wird das Gebäude über eine Kombination aus regenerativer Geothermie und Erdgas.

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