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11.9. - ein Datum mit dunkler Vergangenheit:3sat erinnert an den 30. Jahrestag des Militaerputsches in Chile Ab Sonntag, 7. September 2003, 21.15 Uhr, mit fuenf Beitraegen in 3sat

Mainz (ots)

11.9. - ein Datum mit dunkler Vergangenheit: 3sat
erinnert an den 30. Jahrestag des Militärputsches in Chile
Ab Sonntag, 7. September 2003, 21.15 Uhr, mit fünf Beiträgen in 3sat
Das gewaltsame Ende der chilenischen Regierung kam schnell: Drei
Jahre nach seinem Wahlsieg 1970 putschte das Militär unter General
Augusto Pinochet und ermordete den demokratisch gewählten
Staatspräsidenten Salvador Allende. Über zwei Jahrzehnte herrschte
eine grausame Diktatur, der unzählige Regimekritiker, darunter
bedeutende Intellektuelle und Künstler, zum Opfer fielen. Erst heute
scheint die Regierung Chiles unter Präsident Ricardo Lagos bereit zu
sein, die Vergangenheit aufzuarbeiten und sich zumindest um
symbolische Wiedergutmachung zu bemühen.
In seinem Programmakzent "Chile - Diktatur und Befreiung" geht
3sat in fünf Beiträgen - Spiel- und Dokumentarfilme sowie
Dokumentationen - vom 7. bis zum 11. September auf die Suche nach den
Spuren, die die Ära Pinochet hinterlassen hat.
Den Auftakt macht am Sonntag, 7. September, 21.15 Uhr, der
Dokumentarfilm "Pinochets Kinder - Zeit, uns wiederzusehen" (2002)
von Paula Rodriguez. Der Film porträtiert drei Chilenen, die während
der Pinochet-Diktatur aufwuchsen und sich als Jugendliche gegen die
Diktatur auflehnten. Im Anschluss, ab 22.15 Uhr, erinnert die
Dokumentation "Szenen einer Diktatur" (2000) von Patricio Henriquez
an die Gewaltherrschaft des General Pinochet. Peter Lilienthals
Spielfilm "Es herrscht Ruhe im Land" (1975), erzählt am Montag, 8.
September, um 23.10 Uhr die Geschichte einer fiktiven
südamerikanischen Kleinstadt: Die Bürger des Ortes solidarisieren
sich so lange mit den politischen Gefangenen, bis die Machthaber und
Militärs alle verhaftet haben. Im Mittelpunkt des vielfach
ausgezeichneten Spielfilms "Mit brennender Geduld" (1983) von Antonio
Skármeta, den 3sat am Donnerstag, 11. September, um 22.25 Uhr
ausstrahlt, steht die Freundschaft des chilenischen Dichters Pablo
Neruda zu dem Briefträger Mario. Der Film spiegelt die Geschichte
Chiles zur Zeit des Militärputsches wider und basiert auf
biographischen Erlebnissen Skármetas, der eng mit Pablo Neruda
befreundet war. Die Dokumentation "Valparaiso eterno" (2003) von
Birgit Foerster und Rosana Saavedra Santis beschließt den Akzent am
selben Abend um 23.40 Uhr. Er porträtiert das Leben in der
chilenischen Hafenstadt Valparaiso und legt die Spuren frei, die die
Ära Pinochet dort hinterlassen hat.
Redaktionshinweis: Fotos erhalten Sie beim ZDF-Bilderdienst unter
der Hotline-Nummer 06131 - 706100 sowie unter  bilderdienst@zdf.de
unter folgenden Links:
http://bereitstellung.zdf.de/Grobdaten/2003KW37/0907/
http://bereitstellung.zdf.de/Grobdaten/2003KW37/0908/2310/
http://bereitstellung.zdf.de/Grobdaten/2003KW37/0911/2225/
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Frank Herda (06131 - 706418)
Mainz, 3. September 2003
ots-Originaltext: 3sat
Digitale Pressemappe: 
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=6348

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