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Saubere Luft - ein Menschenrecht
3sat: "Wissenschaft am Donnerstag"-Doku und Gesprächssendung "scobel" über schlechte Luft und was dagegen hilft

Kraftwerke sind nach Angaben des Umweltbundesamtes für 26% der Feinstaubemissionen (PM 2,5) verantwortlich. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/3sat/LaboM GmbH/J.von Mirbac"
Kraftwerke sind nach Angaben des Umweltbundesamtes für 26% der Feinstaubemissionen (PM 2,5) verantwortlich. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/3sat/ZDF/3sat/LaboM GmbH/J.von Mirbac"

Mainz (ots) -

Donnerstag, 15. November 2018, ab 20.15 Uhr
Erstausstrahlungen 

Verschmutzte Luft verbreitet sich global. Wie belastet sind Menschen durch die "dicke Luft", und welche Maßnahmen helfen? Die 3sat-Wissenschaftsdokumentation "Saubere Luft - ein Menschenrecht" um 20.15 Uhr und die sich um 21.00 Uhr anschließende Gesprächssendung "scobel - Schädliche Luft" beschäftigen sich mit dem drängenden Problem der Luftverschmutzung.

In Deutschland war vor 30 Jahren die Luft so schlecht wie in Indien heute. Dann verbesserte sich die Qualität dank einer verschärften Umweltgesetzgebung, die für die Schließung von Zechen und den Einbau von Filteranlagen sorgte. Dennoch lassen sich noch heute in den Lungen kürzlich verstorbener Nichtraucher schwarze Punkte oder großflächige Verfärbungen feststellen. "Alle Menschen, die länger in Großstädten leben, haben solchen Lungen", sagt der Gerichtsmediziner und Pathologe Markus Rothschild. Auch mit der frischen Landluft ist es nicht weit her: Laut Umweltbundesamt besteht selbst im ländlichen Raum eine gesundheitsgefährdende Belastung. Und dann gibt es noch den Ultrafeinstaub. Die kleinen Partikel sind Experten zufolge noch gesundheitsschädlicher als "normaler" Feinstaub. Denn sie haben eine große Oberfläche und können so viel mehr Schadstoffe bis in Herz und Gehirn des Menschen transportieren. Verursacher der Emissionen sind nicht allein Industrie und Verkehr. Auch das Wetter, Holzkamine und die Landwirtschaft spielen eine bedeutende Rolle.

"Die Landwirtschaft und vor allen Dingen die Massentierhaltung hat sich in den letzten Jahren zum größten Feinstaubemittenten Deutschlands entwickelt", so Professor Johannes Lelieveld vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Die Dokumentation "Saubere Luft - ein Menschenrecht" (Erstausstrahlung) von Johan von Mirbach fragt, wie stark Menschen belastet sind und welche Maßnahmen wirklich helfen.

Im Anschluss, um 21.00 Uhr, folgt im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" die Gesprächssendung "scobel - Schädliche Luft" (Erstausstrahlung). Die "dicke Luft" ist ein globales Problem mit einer Fülle von Ursachen. Neun von zehn Menschen auf der Erde atmen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) Luft mit einem hohen Schadstoffgehalt. Geschätzt sieben Millionen sterben pro Jahr vorzeitig durch schlechte Luft. Schadstoffe wie Feinstaub, Stickstoffdioxide und Ozon entstehen durch Transport und Verkehr, Energiegewinnung, in der Landwirtschaft und der Tierhaltung, durch Müllverbrennung und maßgeblich auch durch Verfeuerung von Holz und Kohle in Privathaushalten. Was tun gegen die Luftverschmutzung? Wie kann man das globale Problem in den Griff bekommen? Welche Maßnahmen wirken am effektivsten, und welche Weichen müssten Politik und Industrie stellen? Was bedeutet das für den Lebensstil der Menschen wohlhabender Länder? Darüber diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet die Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen zum Thema.

Weitere Informationen und die Dokumentation als Video-Stream: https://ly.zdf.de/RHe/

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 - 70-16478; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wad

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