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media coffee von news aktuell und dpa-info.com: "Is Content still King?"

media coffee von news aktuell und dpa-info.com: "Is Content still
King?"
v.l. Michael Munz, xipolis, Mareike Helbert, iCPro, Gregory Gordon, Microsoft, Moderator Rudolph Attlfellner, MARKET, Tanja Wallrabenstein, vormals Tanto AG.

    - Querverweis: Bilder sind abrufbar unter:
        http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs
    
    München (ots) - "Is Content still King?" fragten die dpa-Töchter
news aktuell und dpa-info.com auf einem gemeinsamen media coffee in
München. Mehr als 200 Content-Spezialisten, Pressesprecher und
Fachjournalisten diskutierten im Forum der Technik des Deutschen
Museums über die Bedeutung von Webinhalten und die Möglichkeiten, mit
Content Geld zu verdienen.
    
    Moderator Rudolph Attlfellner vom Fachmagazin MARKET machte die
Probleme der Content-Branche deutlich. Zwar sei es genauso teuer,
Inhalte für das Internet zu produzieren, wie für andere Medien, nur
sei die Frage schwieriger, "wer das finanzieren soll." Mareike
Helbert, Leiterin Content-Vermarktung bei der Focus Digital-Tochter
iCPro, glaubt an die Zahlungsbereitschaft der Endnutzer. Für das
demnächst online gehende Playboy-Portal seien kostenpflichtige
Inhalte fest eingeplant.
    
    Als Hürde für kostenpflichtige Inhalte stuft Michael Munz, CEO von
xipolis, den heutigen Stand der Technik ein. Zu viele Schritte seien
notwendig. "Die Hemmschwelle ist hoch", so Munz, sich Zugang zu
verschaffen. Außerdem müsse eine Bezahl-Kultur im Internet erst noch
etabliert werden, da die User kostenfreie Inhalte gewohnt seien. Aber
das, so Munz, könne "noch Jahre dauern."
    
    Ein kritisches Zeugnis stellte Gregory Gordon von Microsoft für
"King Content" aus. "Die Monarchie ist abgeschafft", sagte der
Direktor des Geschäftsbereiches MSN. Seiner Meinung nach nehme
Content "heute nicht mehr die Königsstellung ein."                              
                                                                                                              
    Gordon wagte die Prognose, dass in Zukunft die Abrechnungssysteme
von Telekommunikations- und Energieanbietern ins Visier der
Content-Player kommen werden, um die Haushalte effizient erreichen zu
können.
    
    Tanja Wallrabenstein, Ex-Vorstand der Tanto AG, vertrat die These,
dass die Webwirtschaft die Rolle von Content überschätzt habe.
Content sei die Aufgabe zugekommen, "das Internet zu retten." Damit,
so Wallrabenstein weiter, sei das Geschäftsmodell "überfordert"
gewesen.
    
    Trotz der momentan schwierigen Lage vieler Content-Player blickte
Christoph Dernbach von dpa-info.com optimistisch in die Zukunft. Der
Redaktionsleiter der dpa-Tochter sagte, es werde in jedem Fall
weiterhin einen "konsolidierten und erfolgreichen Markt für Content
geben."
    
ots Originaltext: news aktuell
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