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Axel Springer Preis für Junge Journalisten in Berlin verliehen
Zum zehnjährigen Jubiläum erstmals Preis für Internetjournalismus

Berlin (ots)

Der Axel Springer Preis für Junge Journalisten
wurde am 2. Mai 2001 im Rahmen einer Feierstunde im Berliner Haus des
Axel Springer Verlages verliehen. Aus insgesamt 454 Einsendungen in
den Kategorien Printmedien (244), Hörfunk (73) und Fernsehreportagen
(102) hatte die Jury 39 besonders herausragende Beiträge nominiert.
Für den erstmals in diesem Jahr ausgelobten Preis für
Internetjournalismus in Deutschland bewarben sich 35 Autoren. Die
ersten drei Plätze sind jeweils mit 10 000, 8000 und 5000 Mark
dotiert.
August A. Fischer, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer Verlag
AG, skizzierte in seiner Begrüßungsrede die Herausforderungen an
Journalisten im Zeitalter des World Wide Web, das Raum und Zeit der
Informationen revolutioniert habe: "Die Versuchung ist zweifellos
groß, im Mainstream der Aktualität und der schnellen Information
mitzuschwimmen. Daher sucht der Axel Springer Preis für Junge
Journalisten das, was den Tag überdauert. Das Nachgedachte,
Hinterfragende, den Hintergrund. Und wir wollen immer auch die
kritische Rolle der freien Presse bewusst machen. Das genaue Hinsehen
und den Mut, den Finger auf die Wunde zu legen - auch wenn es
wehtut."
Peter Philipps, Leiter der Journalistenschule Axel Springer, zog
Bilanz zum zehnjährigen Jubiläum: "Der Preis wirkt ganz
offensichtlich qualitätsfördernd. Dies hat sich im Verlauf der zehn
Jahre in allen Jury-Sitzungen bestätigt. Und deshalb sind wir auch
optimistisch, dass dies in der Kategorie Internetjourna-lismus ebenso
funktionieren wird, die wir in diesem Jahr zum ersten Mal
ausgeschrieben haben. Gerade das jüngste Medium bedarf bei seiner
weiteren Entwicklung solcher Anreize."
Bei der Preisverleihung vor zahlreichen namhaften Medienvertretern
rezitierte der renommierte Theaterregisseur Peter Stein aus dem
zweiten Teil von Goethes Tragödie "Faust". Stein feierte mit seiner
erstmals im letzten Jahr auf der Expo in Hannover in ungekürzter
Fassung aufgeführten Inszenierung von Goethes "Faust. Der Tragödie
erster und zweiter Teil" einen Riesenerfolg.
Die Preise in der Sparte Printmedien
Der 1. Preis ging an Jana Simon, 28, für ihren Beitrag "Zug der
Träume", erschienen in Der Tagesspiegel, 10. Dezember 2000.
Den 2. Preis erhielt Matthias Kalle, 25, für seinen Beitrag "Das
Ende der Unschuld", erschienen im Jugendmagazin "jetzt" der
Süddeutschen Zeitung, 18. September 2000.
Der 3. Preis ging an Henning Sußebach, 28, für seinen Beitrag "Die
großen Trainer haben doch alle gesoffen", erschienen im Magazin der
Berliner Zeitung, 12./13. August 2000.
Die Preise in der Sparte Hörfunk
Mit dem 1. Preis wurde Daniela Kahls, 32, ausgezeichnet für ihren
Beitrag  "Ich bin stolz auf meine Freunde - nach dem Mord an
A. Adriano", mdr info, 30. August 2000.
Der 2. Preis ging an Franziska Schiller, 26, für ihren Beitrag
"Über das Geborenwerden", DeutschlandRadio Berlin, 2. November 2000.
Den 3. Preis erhielt Philip Banse, 28, für seinen Beitrag
"Nudeleintopf und verbrannte Erde - das Kosovo", DeutschlandFunk -
Information am Morgen, 28. Oktober 2000.
Die Preise in der Sparte Fernsehreportagen
Den 1. Preis nahm Maria Blumencron, 30, entgegen für ihren
TV-Bericht "Flucht über den Himalaya", ZDF, 24. Oktober 2000.
Den 2. Preis erhielten Jana Matthes, 34, und Andrea Schramm, 32,
für ihren Beitrag "Gnadenlos - letzte Chance für einen jungen
Gewalttäter", WDR, 11. Dezember 2000.
Der 3. Preis ging an Anja Reschke, 28, und Dietmar Schiffermüller,
29, für den Beitrag "Politiker und die Zweitwohnungssteuer", ARD -
Magazin Panorama, 14. September 2000.
Die Preise in der Sparte Internetjournalismus
Mit dem 1. Preis wurde Dr. Ute Schönfelder, 29, ausgezeichnet für
ihren Beitrag "Projekt Kniegelenk", www.radiobremen.de/events/knie,
Mai 2000.
Den 2. Preis erhielt Sybille Klotz, 27, für "Burchard Klotz",
www.fibrestar.com/intro.htm, 1. Dezember 2000.
Der 3. Preis ging an Jutta Heess für ihren Beitrag "Gegen
unentlich - Ein Surftripp", www.3sat.de/kulturzeit, 29. Dezember
2000.
Der Axel Springer Preis für Junge Journalisten
(www.asv.de/aspreis) feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges
Jubiläum. 1991 wurde der begehrte Journalistenpreis erstmalig vom
Axel Springer Verlag und den Erben des 1985 verstorbenen Verlegers
Axel Springer ausgeschrieben. Der Verlag stellt sich damit einer
wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe: der Förderung des
journalistischen Nachwuchses. Der Preis wird jedes Jahr zur
Erinnerung an den am 2. Mai 1912 geborenen Journalisten und Verleger
Axel Springer Anfang Mai vergeben.
Die Jury setzt sich aus bekannten Vertretern der Medienbranche
zusammen. Ihre Sprecher sind: für Printmedien Stephan Lebert (Der
Tagesspiegel), für Hörfunk Jürgen Köster (Heureka GmbH), für
Fernsehreportagen Maria von Welser (ZDF) und für Internetjournalismus
Claus Strunz (BILD am SONNTAG).
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Carola C. Schmidt zur
Verfügung. 
Telefon: (0 30) 25 91- 25 23
E-Mail:  ccschmidt@asv.de
Diese Presseinformation kann im Internet unter www.asv.de abgerufen
werden.

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