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Zurich Green Week: "Grüne" Schadenbearbeitung

Zurich Green Week: "Grüne" Schadenbearbeitung
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Die Nachhaltigkeitsoffensive der Zurich Versicherung im Rahmen der "Zurich Green Week" umfasst neben vielen anderen Bereichen auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen im Schadenbereich. Dies reicht von Papiereinsparung über virtuelle Schadenbegutachtungen bis hin zum Motto "Reparieren statt Ersetzen" bei der Schadenregulierung.

Köln, 1. Oktober 2020 - Die Nachhaltigkeitsoffensive der Zurich Versicherung im Rahmen der "Zurich Green Week" umfasst neben vielen anderen Bereichen auch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen im Schadenbereich. Dies reicht von Papiereinsparung über virtuelle Schadenbegutachtungen bis hin zum Motto "Reparieren statt Ersetzen" bei der Schadenregulierung.

Einsparung von über 500.000 Blatt Papier

Pro Jahr produziert Zurich ca. 60.000 KFZ-Schadengutachten, ob aus dem eigenen Haus oder mit Partnern oder Dienstleistern zusammen. Das entspricht rund 480.000 Blatt Papier und einem Bedarf von rund 2.400 farbigen Standard-Druckerpatronen jährlich. Durch die Abschaffung von Ausdrucken sowie vollständige Digitalisierung der internen Schadenprozesse leistet Zurich im Claims-Bereich einen enormen Beitrag zum Umweltschutz. Auch bei der Reparatur eines Fahrzeuges in einer Zurich Partnerwerkstatt wird vollständig papierlos gearbeitet. Dadurch können jährlich 12.000 Auftragsformulare, Kostenvoranschläge sowie weitere 60.000 Blatt Papier durch Rechnungen eingespart werden

Weniger Emissionen durch Videotelefonie und Plug-in Hybride

Die digitale Schadenbegutachtung mithilfe der Zurich Videotelefonie hilft außerdem, CO² einzusparen. In rund 2.500 Fällen wird das beschädigte Fahrzeug nicht vor Ort besichtigt, sondern der Schadenumfang mit dem Smartphone ermittelt. Das spart im Jahr rund 75.000 Kilometer Autofahrt bzw. rund 5.000 Liter Diesel.

Zusätzliches Ziel ist es, die Flotte des Schaden-Außendienstes bis 2025 zur Hälfte zu elektrifizieren und somit die Emissionen um 50 Prozent zu senken. Bereits 2019 startete die Umsetzung der "grünen Flotte" im Schaden-Außendienst, bei der sukzessive Fahrzeuge mit Benzin-betriebenen Motoren durch Plug-in Hybrid-Autos ersetzt werden. "Damit ist es uns gelungen, schon jetzt unsere Emissionen um zehn Prozent zu senken. Ziel ist es, bis 2025 die Flotte zur Hälfte zu elektrifizieren und somit die Emissionen um 50 Prozent zu senken," erklärt Markus Troche, Head of Claims bei der Zurich Gruppe Deutschland.

Reparieren statt ersetzen

Im Rahmen der Zurich Werkstattnetzes unterstützt der Versicherer Karosseriebetriebe, die nachhaltig arbeiten. "Das bedeutet, das immer versucht wird, einen Wagen bzw. einzelne Teile zu reparieren, bevor einfach Ersatzteile verbaut werden. So müssen weniger Kfz-Teile entsorgt werden und auch die Kfz-Spezialisten selbst sind nicht nur 'Schrauber' der Ersatzteile, sondern stellen das Fahrzeug des Kunden mit ihrer Expertise wieder zügig und unkompliziert her", so Troche.

Das gilt nicht nur für Blechreparaturen, sondern auch für Glasschäden. Rund 18.000 Steinschläge in der Windschutzscheibe ließen sich 2019 reparieren. Das heißt: 18.000 Mal mussten keine wertvollen Glasscheiben entsorgt werden - das entspricht einer Menge von rund 180 Tonnen. Außerdem wurde die Neuproduktion von 18.000 Glasscheiben gespart und somit weitere Ressourcen geschont.

Ein weiterer Vorteil: Eine Windschutzscheibe ist heute Bestandteil der Fahrzeugkonstruktion und verleiht der Karosserie Stabilität und Sicherheit. Ein Austausch der Scheibe ist damit immer auch ein Eingriff in das Fahrzeuggefüge und kann Auswirkungen auf das Gesamtkonzept haben.

Investition in den Nachwuchs

Last but not least: Zurich zahlt Partner-Werkstätten einen erhöhten Stundenlohn, wenn sie Ausbildungsbetriebe für Kfz-Techniker, Karosseriebauer oder Kfz-Mechatroniker sind. So wird sichergestellt, dass Handwerk sich weiterhin lohnt und das Konzept der Partnerwerkstätten auch in Zukunft funktioniert.

Zurich Green Week sensibilisiert Mitarbeitende für Nachhaltigkeit

Um auch ihre Mitarbeitenden für alternative Antriebe zu begeistern und sie für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, startete die Zurich Gruppe in Deutschland am 21. September 2020 die "Zurich Green Week". Mitarbeitende präsentieren dabei ihren Kollegen und Kolleginnen an den Hauptstandorten Köln und Frankfurt, in welchen Facetten sich Nachhaltigkeit schon heute bei Zurich zeigt und auf welche Trends künftig noch stärker fokussiert werden soll. Das Themenspektrum reicht von Mobilität und Investmentmöglichkeiten über die Zukunft des Arbeitens bis hin zu sozialem Engagement - alles unter dem Aspekt von Nachhaltigkeit - und unter strenger Beachtung der Corona-Richtlinien. Die Mitarbeitenden erhalten dabei nicht nur Informationen, sondern auch praktische Anregungen, um sich selbst bei der Arbeit und im privaten Leben umweltfreundlicher zu verhalten.

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Die Zurich Gruppe in Deutschland gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group. Mit Beitragseinnahmen (2019) von über 6 Milliarden EUR, Kapitalanlagen von mehr als 50 Milliarden EUR und rund 4.600 Mitarbeitern zählt Zurich zu den führenden Versicherungen im Schaden- und Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland. Sie bietet innovative, leistungsfähige und nachhaltige Produkte und Lösungen zu Versicherungen, Vorsorge und Risikomanagement aus einer Hand. Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster Stelle.
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