UNO-Flüchtlingshilfe e.V.

Die UNO-Flüchtlingshilfe zum Tag der Deutschen Einheit
Dank und Unterstützung für viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in ganz Deutschland

Bonn (ots) - Mit dem Einigungsvertrag vom 3. Oktober 1990 und der friedlichen Revolution hat eines der wichtigsten Ereignisse der deutschen Nachkriegsgeschichte einen Höhepunkt und einen gesamtgesellschaftlichen Neuanfang erlebt. Bis heute ist die gemeinsame Kraftanstrengung zur endgültigen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Einheit eine tägliche Herausforderung.

Eine Zäsur in der Geschichte des wiedervereinten Deutschlands stellten die Ereignisse von 2015 und 2016 dar: Hunderttausende Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung haben in Deutschland Schutz gefunden. Auch diese Aufgabe ist und bleibt immens. Im Jahr 2017 zählte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 186.000 Asylsuchende. Das waren deutlich weniger als im Jahr davor und nur noch ein Fünftel der Zahl von 2015. Seit 1953 haben damit insgesamt mehr als 5,4 Millionen Menschen in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Auch wenn aktuell deutlich weniger Geflüchtete nach Deutschland kommen, geht es jetzt vor allem darum, die anerkannten Flüchtlinge sozial und wirtschaftlich zu integrieren.

Die Herausforderungen bleiben groß. Im letzten Jahr unterstützte die UNO-Flüchtlingshilfe in Deutschland 68 Projekte für Geflüchtete und stellte hierfür 1,35 Millionen Euro zu Verfügung. Schwerpunkt der Förderung lag hierbei auf Projekten, bei denen Flüchtlinge beraten und betreut werden sowie sozialen und psychologischen Beistand erhalten.

"Gerade auch in Ostdeutschland werden Projekte für Geflüchtete von vielen Ehrenamtlern getragen. Die Bedingungen für das Engagement im Ehrenamt dürfen sich aber auch angesichts der allgemein politischen Debatte nicht verschärfen. Engagierte sehen sich immer häufiger mit der Aufforderung zur Rechtfertigung ihres Engagements im unmittelbaren Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis konfrontiert", so der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer. "Die UNO-Flüchtlingshilfe dankt allen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern. Gerade in Zeiten, die von Unsicherheiten, Sorgen und massiven Umbrüchen geprägt sind, hat diese engagierte Arbeit einen unschätzbaren Wert für unser soziales und humanitäres Miteinander", so Ruhenstroth-Bauer.

Weitere Informationen und Spenden online: 
www.uno-fluechtlingshilfe.de 

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Dietmar Kappe
Tel. 0228-90 90 86-41
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