Wetter Update am 01. Juni: Mit Blitz und Sturm rasant dem Feiertag entgegen
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Experten-Zitate von wetter.com-Meteorolog*innen
"Es geht rasant dem Feiertag entgegen. Schon am Dienstag erreicht uns von Westen her ein Höhentrog, der zahlreiche Gewitterstaffeln auslösen wird. Zur Wochenmitte beruhigt sich das Wetter dann vorübergehend, bevor am Donnerstag, dem regionalen Feiertag, die nächste Kaltfront mit neuen Schauern und teils heftigen Gewittern aufzieht ", erklärt wetter.com-Meteorologe Martin Puchegger.
[Experten-Zitate stehen zur freien Verwendung unter vollständiger Angabe der Quelle]
Zum Video: 3-Tage-Wetter: Mit Blitz und Sturm rasant dem Feiertag entgegen
Kurzbeschreibung der Wetterlage:
In dieser Woche beschäftigt uns eine wechselhafte, mäßig warme Westströmung. Darin eingelagert greift am Dienstagabend ein Höhentrog von Frankreich, Belgien und den Niederlanden her mit Gewittern auf Deutschland über. Dahinter erreicht uns zur Wochenmitte kühlere Nordseeluft und die Temperaturen ihren Tiefpunkt, bevor es in der zweiten Wochenhälfte langsam wieder wärmer wird. Die Schauer und Gewitter begleiten uns aber voraussichtlich bis zum Wochenende und können auch kräftig ausfallen.
Ausblick:
Am Dienstag (02.06.2026) erreicht uns im Vorfeld einer Kaltfront vom Mittelmeerraum her kurzfristig ein Schwall subtropischer Warmluft. Damit knacken wir vielerorts die Sommertagsmarke von 25 Grad, besonders im Osten. Es sind aber bereits viele Wolken dabei und am Nachmittag breiten sich aus Westen kräftige, linienförmig organisierte Gewitter mit stürmischen Böen ostwärts bis zur Landesmitte und auf den Süden aus. Für längere Zeit sommerlich bleibt es bei 8 bis 10 Sonnenstunden noch von Niederbayern und die Oberpfalz bis nach Sachsen und zur Oder. Östlich der Elbe bleibt es vorerst auch durchwegs trocken. Es wird schwülwarm, bei Höchstwerten von 22 bis 27 Grad, nur bei auflandigem Wind ist es mit 17 bis 20 Grad kühler.
Zur Wochenmitte liegt die Kaltfront mit Schauern, Gewittern und dicken Wolken über dem Osten. Dahinter folgen von Westen her in Richtung Mitte, wo vorübergehend etwas Ruhe einkehrt, auch noch ein paar Schauer. Zumindest zeitweise scheint die Sonne, am längsten im Südwesten mit 6 bis 8 Stunden, denn hier beginnt ein Zwischenhoch zu wirken. Bei 17 bis 23 Grad ist es auch nur noch mäßig warm, nur in Vorpommern am Oderhaff kann es noch sommerliche 25 Grad geben.
Der Donnerstag (04.06.2026) verläuft von den Chiemgauer Alpen bis zur Oder beständig sonnig und bis zu 25 Grad warm. Sonst mischen wieder zahlreiche Schauer und Gewitter mit, vom Saarland über Hessen und das östliche Niedersachsen bis Schleswig-Holstein überwiegen mit einer Kaltfront auch verbreitet die Wolken. Meist nur 19 bis 23 Grad.
Höhere Temperaturen stellen sich dann voraussichtlich wieder am Wochenende ein, insbesondere im Süden könnte es sommerlich warm werden. Die Unsicherheiten sind aber noch sehr groß und eine Prognose damit schwierig.
Zum Video: 7-Tage-Wetter: Schwülwarmes Juniwochenende mit satten Gewittern?
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