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Mittelbayerische Zeitung: Trumps Geheimnis
Kommentar zum TV-Duell der US-Republikaner

Regensburg (ots) - Das Phänomen Donald Trump lässt sich mit konventioneller Polit-Metrik nur schlecht fassen. Andernfalls hätten nicht so viele erfahrene Beobachter so große Probleme, den Aufstieg des großmäuligen Milliardärs aus New York zu erklären. Deshalb gilt es auch nach der zweiten Präsidentschafts-Debatte Vorsicht walten zu lassen, vorzeitig das Ende Trumps auszurufen. Fiorina stellte ihn wegen seiner sexistischen Äußerungen gewiss ins Abseits. Und sicher hatte der Kandidat in der Reagan-Bibliothek von Simi Valley nicht viel an Konkretem zu bieten. Der Fehler besteht darin, zu unterstellen, seine Anhänger ließen sich davon beeindrucken. Tatsächlich bedient Trump ein Segment in der republikanischen Wählerschaft, das sich aus "High-E" (viel Lärm) und "Low-I" (geringe Information) zusammensetzt. Dieser Teil der Parteibasis lässt sich nur zu gerne vom Willy Wonka der Rechten verführen.

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