Universitätsallianz Ruhr unterzeichnet Vereinbarung: Kooperation mit lateinamerikanischen Hochschulen
Universitätsallianz Ruhr unterzeichnet Vereinbarung
Kooperation mit lateinamerikanischen Hochschulen
Die Universitätsallianz Ruhr mit ihren drei Universitäten in Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund hat heute mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung die Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Hochschulen intensiviert. Das neue Liaison Office ist in Sao Paulo, Brasilien, angesiedelt und zielt darauf ab, bereits bestehende Forschungs-partnerschaften auszubauen und neue zu entwickeln, die Mobilität von Studierenden und Forschenden zu fördern und die Sichtbarkeit der Universitätsallianz Ruhr in Lateinamerika zu erhöhen.
Wissenschaft ist international, sie lebt von enger globaler Kooperation zwischen Universitäten und wird in einem intensiven Austausch von Wissenschaftler:innen getragen. Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) baut unter der Federführung der Universität Duisburg-Essen mit der heutigen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ihre strategischen wissenschaftlichen Beziehungen zu lateinamerikanischen Universitäten aus. Beispielsweise konnten bereits Vereinbarungen mit brasilianischen Universitäten erzielt werden, u.a. mit den international herausragenden Universitäten in Sao Paulo (USP und UFABC), Rio de Janeiro (UFRJ) und Belo Horizonte (UFMG).
Die Prorektorin für Internationales der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Karen Shire, ordnet die neue Kooperationsvereinbarung ein: „Die Universitätsallianz Ruhr baut die strategischen Verbindungen nach Lateinamerika zu einem idealen Zeitpunkt aus: Durch das MERCOSUR-Abkommen rücken Lateinamerika und Europa enger zusammen, das wird auch ein Motor für die Kooperation mit den hervorragenden Institutionen in Forschung und Innovation sein.“
Im Juni 2025 haben die Hochschulleitungen der drei Universitäten in der UA Ruhr ein neues Liaison Office in Sao Paulo, Brasilien, eröffnet. „Das Liaison Office für Lateinamerika und die Karibik erschließt eine vielfältige Region mit großem Kooperationspotenzial – von Regenwaldökologie über Teilchenbeschleuniger bis zur medizinischen Forschung. Es ergänzt ideal die international vernetzte Universitätsallianz Ruhr“. erläutert Prof. Dr. Matthias Epple, Wissenschaftlicher Direktor des Verbindungsbüros.
Nächste Ziele
Prof. Dr. Barbara Albert, Rektorin der Universität Duisburg-Essen: „Internationale wissenschaftliche Kooperationen bieten die Chance, Lösungen für die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu finden. In der UA Ruhr sind wir beispielsweise stark in der Umwelt- und Wasserforschung, der Medizin und der Physik, das passt zu unseren internationalen Partnern in Lateinamerika. Ich freue mich auf die spannende, für alle erfolgreiche Zusammenarbeit.“
2026 steht der weitere Ausbau des Partnernetzwerks der UA Ruhr in Lateinamerika und der Karibik an. Das umfasst auch die Stärkung der Sichtbarkeit der UA Ruhr als Partnerin für Wissenschaft und Innovation in Lateinamerika, die Vorstellung von Fördermöglichkeiten für Veranstaltungen, akademische Mobilität, wissenschaftliche Projekte, gemeinsame Konferenzen und Tagungen, Transfer und Outreach, Forschungs- und Studienaufenthalte.
Weitere Informationen
Informationen über das Verbindungsbüro Lateinamerika, seine Ziele und insbesondere über die Region gibt es auf der neu gelaunchten Homepage: https://latinamerica.uaruhr.
Universität Duisburg-Essen
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