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30 Jahre Einheit: Erste Ausstellung zu Familienunternehmen in Ostdeutschland bis zum 23. Oktober verlängert
Virtueller Rundgang auch im Internet

30 Jahre Einheit: Erste Ausstellung zu Familienunternehmen in Ostdeutschland bis zum 23. Oktober verlängert / Virtueller Rundgang auch im Internet
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Berlin (ots)

Angesichts des 30. Jubiläums der Deutschen Einheit präsentiert die Stiftung Familienunternehmen die erste Ausstellung, die sich der Geschichte der Familienunternehmen in Ostdeutschland widmet. Sie dokumentiert anhand konkreter Beispiele, unveröffentlichter Dokumente und Zeitzeugenaussagen den Prozess der Verdrängungen und Enteignungen, aber auch den Neuanfang nach der Wende.

Die Ausstellung baut auf umfangreichen Forschungsarbeiten auf. Eine im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen unter Leitung des Historikers Dr. Rainer Karlsch (IfZ - Institut für Zeitgeschichte München-Berlin) verfasste Studie zeigt auf, wie eine einst reiche Landschaft an starken Familienunternehmen durch Krieg, Besatzung und Sozialismus Schaden nahm, nach dem Sturz der SED aber wieder zum Motor für Wachstum und Beschäftigung wurde. Dr. Karlsch ist wissenschaftlich Verantwortlicher für die Ausstellung.

Volkswirtschaftliche Untersuchungen zeigen indes, dass Familienunternehmen wieder das tragende Fundament der Wirtschaft in den neuen Bundesländern sind. 92 Prozent der Unternehmen in den neuen Bundesländern sind Familienunternehmen - der Anteil liegt höher als im Westen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier würdigt die hohe Bedeutung der Familienunternehmen für den Aufbau Ost: "Familienunternehmen sind das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Sie haben einen maßgeblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in den neuen Bundesländern geleistet. Gerade der Blick auf die Biographien ostdeutscher Unternehmerinnen und Unternehmer zeugt von einem unerschütterlichen Gestaltungswillen und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Diese Eigenschaften stehen beispielhaft für das, was unser Familienunternehmertum auszeichnet."

Die Ausstellung "Verdrängung, Enteignung, Neuanfang: Familienunternehmen in Ostdeutschland von 1945 bis heute." ist bis zum 23. Oktober (Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 17.00 Uhr) im Haus des Familienunternehmens, Pariser Platz 6a, 10117 Berlin zu sehen. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss geht die Ausstellung auf Wanderschaft in Deutschland.

Die Stiftung Familienunternehmen bietet auch einen virtuellen Rundgang an. Sie beinhaltet die wichtigsten Dokumente der Ausstellung. Mehr Informationen gibt es auf der Themenseite der Stiftung Familienunternehmen: https://www.familienunternehmen.de/fokus/familienunternehmen-in-ostdeutschland.

Pressekontakt:

Andre Tauber
Leiter Kommunikation
Stiftung Familienunternehmen
Prinzregentenstraße 50
D-80538 München
Tel.: +49 (0) 89 / 12 76 400 06

tauber@familienunternehmen.de
www.familienunternehmen.de

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