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Sommerzeit ist Hitzezeit - BG BAU gibt Tipps zum Hitzeschutz am Arbeitsplatz

Berlin (ots)

Sommerzeit ist Hitzezeit - BG BAU gibt Tipps zum Hitzeschutz am Arbeitsplatz

Nun ist er da, der Sommer. Nicht nur kalendarisch, sondern auch von den Temperaturen her. Worüber sich viele in der Freizeit freuen, kann am Arbeitsplatz herausfordernd sein. Schutz vor der Hitze ist daher gerade auf dem Bau unverzichtbar. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gibt deswegen Tipps zum Gesundbleiben und Überstehen der heißen Tage.

Hohe Temperaturen belasten den Körper stark. Hitze beeinflusst den Kreislauf und kann sogar bis zum Tod führen. Schon bevor die ganz heißen Temperaturen einsetzen, sollten bereits vorbeugend Schutzmaßnahmen gegen Gefährdungen durch Hitze auf Baustellen geplant werden.

Arbeitsbedingte Hitzebelastungen entstehen insbesondere bei der Kombination von hohen Temperaturen und (schwerer) körperlicher Arbeit, welche zu einem erhöhten Wärmeabgabebedarf führt. Denn schafft es der Körper nicht mehr, seine Kerntemperatur stabil zu halten, kann das zu lebensbedrohlichen Erkrankungen (zum Beispiel Hitzschlag) führen. Hinzu kommt, dass Hitzestress das Risiko für Unfälle am Arbeitsplatz erhöht. Die Hitzebelastung bei der Arbeit zu senken ist somit nicht nur ein Beitrag zum Wohlbefinden, sondern auch eine Verpflichtung der Gesundheit gegenüber. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wie auch Angestellte stehen hier gemeinsam in der Verantwortung. "Der wirksamste Schutz gegen Hitze ist die Vermeidung von Arbeiten in der Sonne, wo immer dies möglich ist", erläutert Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG BAU. "Da dies im Baustellenalltag nur selten der Fall ist, muss hier meist auf technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen zurückgegriffen werden." Wirksame Mittel lassen sich in den folgenden vier Handlungsfeldern ergreifen.

1. Schutz vor übermäßiger Wärmeeinwirkung von außen

Hierfür empfiehlt sich die Arbeitszeitverlagerung in kühlere Tageszeiten, das Nutzen von Schattenspendern, Klimatisierung (zum Beispiel von Fahrerkabinen) und die Vermeidung oder Minimierung zusätzlicher Wärmequellen.

2. Reduzierung der inneren Wärmeproduktion

Dieses Ziel erreicht man beispielsweise mit der Senkung des Arbeitspensums. Auch die Minderung der Arbeitsbelastung durch Hilfsmittel trägt dazu bei. Zusätzliche Pausen und das Vermeiden von "schweren" Mahlzeiten sind ebenfalls ein Beitrag.

3. Erleichterung der Wärmeabgabe

Hitzebelastung erzeugt Wärme im Körper. Kühlung erreicht man beispielsweise durch Kopfbedeckungen mit angefeuchtetem Nackenschutz. Auch an Helmen lassen sich Nackenschutztücher befestigen. Ventilatoren erzeugen zusätzliche kühlende Luftbewegungen und auch Pausen in einer kühleren Umgebung sorgen für Abkühlung.

4. Sicherstellung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr

Wir alle wissen es, nur leider wird es oft vernachlässigt - das ausreichende Trinken. Die Bereitstellung von genügend Wasser, Tee oder verdünnten Fruchtsäften sind ein weiterer, einfacher Schutz vor Hitze. Natürlich sollten dann aber auch regelmäßige Trinkpausen eingeplant werden.

Die Unterweisung ist ein weiterer Baustein im Wirken gegen die Hitzebelastung. Auch hier hilft die BG BAU selbstverständlich gern weiter und hat dafür eine Checkliste erstellt.

Weitere Informationen:

Themenseite der BG BAU zum Hitzeschutz

Broschüre: Gut geschützt durch den Sommer

Hintergrund - die BG BAU

Die BG BAU ist eine der großen Berufsgenossenschaften in Deutschland. Als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für die Bauwirtschaft und für baunahe Dienstleistungen betreut die BG BAU mehr als 3 Millionen Versicherte in rund 567.000 Betrieben und ca. 58.000 privaten Bauvorhaben. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert die BG BAU Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, um Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden. Kommt es dennoch zu Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, bietet die BG BAU umfassende medizinische Betreuung und Rehabilitation mit allen geeigneten Mitteln. Zudem sorgt sie für die Wiedereingliederung der Betroffenen in das berufliche und soziale Leben und leistet finanzielle Entschädigung. Weitere Informationen unter www.bgbau.de.

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Pressekontakt:

Susanne Diehr
Telefon: 030 85781-690
E-Mail: presse@bgbau.de

BG BAU - Pressestelle
Hildegardstraße 29/30
10715 Berlin

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