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16.01.2003 – 15:00

Opel Automobile GmbH

Bilanz 2002
Opel erzielt substanzielle, operative Ergebnisverbesserung in 2002

Bilanz 2002 / Opel erzielt substanzielle, operative
Ergebnisverbesserung in 2002
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    Rüsselsheim (ots)


    
    * Bruttoergebnis verbessert
    * Einsparvolumen über Plan
    * Unternehmen schuldenfrei bei einmaligen Aufwendungen für
        Programm Olympia
    
    Opel hat sein operatives Ergebnis im abgeschlossenen Geschäftsjahr
2002 um 66 Prozent verbessert. Gegenüber dem Vorjahr konnte das
Unternehmen seine Verluste auf 227 Millionen Euro reduzieren (2001:
674 Mio. Euro). Opel liegt damit über Plan des mehrstufigen
Restrukturierungsprogramms Olympia, das die Rückkehr in die
Profitabilität zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2003 vorsieht.
    
    Wesentliche Faktoren für die Ergebnisverbesserung waren
Effektivitätssteigerungen und Kostensenkungen bei Struktur- und
Personalaufwendungen sowie im Einkauf. Gesunkene Garantiekosten
infolge einer deutlich erhöhten Produktqualität und ein verbesserter
Modell-Mix trugen ebenfalls zur Ergebnisentwicklung bei. Dies
führte, bezogen auf den Umsatz, zu einem um 2,4 Prozentpunkte
verbessertem Bruttoergebnis.
    
    Opel tätigte im abgelaufenen Geschäftsjahr abermals Investitionen
und Ausgaben für Produktentwicklungen auf hohem Niveau. Insgesamt 1,8
Milliarden Euro hatte der Hersteller aufgewendet. Damit wurde die
eingeleitete Modelloffensive fortgesetzt, die bis zum Jahr 2006
Ausgaben von kumulativ europaweit 10 Milliarden Euro und eine
vollständige Erneuerung der Modellpalette vorsieht.
    
    Opel weist zum Stichtag 31. Dezember 2002 einen positiven Cash
Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 448 Millionen Euro aus
(2001: 352 Millionen Euro). Die liquiden Mittel beliefen sich zum
Jahresende auf 518 Millionen Euro. Zudem hat das Unternehmen 2002
alle Kredite vollständig getilgt und geht somit schuldenfrei in das
Geschäftsjahr 2003. Das Eigenkapital des Unternehmens beträgt 1,78
Milliarden Euro (2001: 2,34 Milliarden Euro) und darf als solide,
finanzielle Substanz bezeichnet werden.
    
    Der Jahresabschluss der Opel-Inlandsgesellschaften nach US GAAP
enthält, wie in 2001, das Ergebnis der Opel Bank. Mit einer
Ergebnisabführung vor Steuern von 225 Millionen Euro an die AG (2001:
260 Mio. Euro) leistete der Finanzdienstleistungsbereich erneut
einen wichtigen Ergebnisbeitrag. Einmalige Erträge aus den
Dividendenzahlungen der Bank für die Jahre 1998 bis 2000 in Höhe von
449 Millionen Euro vor Steuern waren in 2001 gebucht worden. Belastet
wurde das Jahresergebnis in 2002 durch einmalige Aufwendungen für die
Kosten der Kapazitätsanpassungen und der sozialverträglich
durchgeführten Personalanpassungen, die eingeleitete
Händlernetzrestrukturierung sowie durch Kosten im Zusammenhang mit
Änderungen im Produktprogramm von insgesamt 548 Millionen Euro. Für
die Altautoverordnung wurden Rückstellungen nach US GAAP von 68
Millionen Euro gebucht. Zusammen ergeben sich Einmaleffekte von 616
Millionen Euro vor Steuern. Als Jahresergebnis weist das Unternehmen
einen Fehlbetrag von 345 Millionen Euro aus (2001: +87 Mio. Euro). Um
die jeweiligen Einmaleffekte bereinigt, ergäbe sich ein positives
Jahresergebnis von 35 Millionen Euro nach Steuern (2001: -244 Mio.
Euro).
    
    Opel erzielte 2002 einen Umsatz von 14,9 Milliarden Euro (2001:
16,0 Mrd. Euro). Der Umsatzrückgang begründet sich in den
rückläufigen Absatzzahlen, mit denen das Unternehmen vorwiegend in
der ersten Jahreshälfte in Deutschland sowie in Zentral- und
Westeuropa konfrontiert war. In der zweiten Jahreshälfte konnte
insbesondere die europaweite Markteinführung des neuen Opel Vectra
den Trend umkehren. Für den Vectra haben sich europaweit 163.000
Kunden entschieden. Der Opel-Marktanteil betrug mit 339.000
zugelassenen Pkw in Deutschland 10,4 Prozent, in Europa mit 1,5
Millionen Zulassungen (Opel und Vauxhall, Pkw und LCV) 8,8 Prozent.
    
    Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt Opel seine Prognose,
gegen Ende des Jahres in die Profitabilität zurückzukehren. Sowohl
die Version Vectra GTS als auch die mit dem Jahresbeginn aufgenommene
Produktion des neuen Modells Signum in Rüsselsheim sollen in
Verbindung mit der bevorstehenden Markteinführung des innovativen
Mini-Vans Meriva und einer Dieseloffensive mit vier neuen Aggregaten
Marktanteile steigern.
    
ots Originaltext: Adam Opel AG
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Rüdiger Assion
Telefon: 06142-7-72279

Dr. Gudrun Langer
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