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Neue OZ: Neue OZ - Interview mit Yasmin Fahimi, SPD-Generalsekretärin

Osnabrück (ots) - SPD-Generalsekretärin: Option Rot-Rot-Grün 2017 im Bund nicht gestorben

"Allerdings hat sich Linkspartei derzeit ins Abseits katapultiert" - Fahimi betont enge Kontakte zu den Grünen

Osnabrück. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hält ein rot-rot-grünes Dreierbündnis im Bund weiterhin für eine Option im Jahr 2017. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) erklärte Fahimi, mit ihren Äußerungen zur Ukraine habe sich die Linkspartei zwar gerade ins Abseits katapultiert. Rot-Rot-Grün sei damit für die SPD aber nicht auf Dauer gestorben. Wer die Bundesregierung, die EU-Kommission und den Internationalen Währungsfonds als "die falschen Retter" für die ukrainische Bevölkerung bezeichne, könne nicht mit Zustimmung der Sozialdemokraten rechnen, hob die Generalsekretärin hervor. Sie hoffe aber, dass sich bei den Linken die verantwortungsvollen Leute durchsetzten. Die Kontakte zu den Grünen nannte Fahimi eng. "Wir treffen uns regelmäßig. Es ist mir wichtig, den Blick über das Jahr 2017 hinaus zu richten", hob sie hervor.

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SPD befürwortet Neustart zur Förderung energetischer Gebäudesanierung

Fahimi: Klimaschutz nicht aus den Augen verlieren - "Erwartungen an Energie-Gipfel im Kanzleramt nicht zu hoch stecken"

Osnabrück. Die SPD hat sich für einen Neustart zur stärkeren steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgesprochen. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi, sie hoffe auf eine Lösung dieser Frage im Lauf dieser Legislaturperiode. "Wir dürfen den Klimaschutz bei allen Anstrengungen für die Energiewende nicht aus den Augen verlieren", mahnte Fahimi mit Blick auf den Energie-Gipfel am 1. April im Kanzleramt. Die energetische Gebäudesanierung trage dazu bei, den CO²-Ausstoß zu drosseln. 2012 war eine Einigung darüber gescheitert. Die SPD-Generalsekretärin warnte vor allzu hoch gesteckten Erwartungen an den Energiegipfel. Letztlich gehe es darum, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Bund und Ländern im Rahmen der Energiewende gut aufeinander abzustimmen. "Dafür werden noch eine Reihe solcher Treffen nötig werden", meinte sie.

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