Das könnte Sie auch interessieren:

Deutsche Marine leitet neue Ära ein - Fregatte "Baden - Württemberg" wird Teil der Flotte

Wilhelmshaven (ots) - Am Montag, den 17. Juni 2019 um 14:15 Uhr, stellt die Deutsche Marine in Wilhelmshaven ...

Tag der Bundeswehr am 15. Juni 2019 Bundesministerin von der Leyen in Faßberg

Köln (ots) - Die Bundeswehr lädt ein: Zum fünften "Tag der Bundeswehr" am 15. Juni 2019 werden bundesweit ...

Alle hin, Party drin! / Zum sechsten Mal versorgt real wieder die Besucher der beiden Musik-Festivals Sputnik Spring Break und SonneMondSterne

Düsseldorf (ots) - Sonne, Grillen und Zelten im Freien und dazu Musik von Stars wie David Guetta, Sven Väth ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung

21.01.2014 – 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Kommentar zu EU
Frankreich
Deutschland

Osnabrück (ots)

Mehr Profil

Die Außenminister Frankreichs und Deutschlands schmieden Pläne, von einem Neustart ist die Rede. Auf beiden Seiten herrscht wohlige Harmonie: Deutschlands Zurückhaltung bei Auslandseinsätzen wird nicht mehr als feige abgetan, sondern im Hinblick auf die Geschichte verständnisvoll hingenommen. Umgekehrt wirft Berlin der Grande Nation nicht mehr vor, aus Machtgehabe zu intervenieren.

Doch bei der Annäherung geht es um mehr als Freundschaft, es geht darum, dem über die Jahre farblos gewordenen Amt des Außenministers Profil zu verleihen. Zumindest auf deutscher Seite. Auch wenn der ehemalige Außenminister Guido Westerwelle bei seinem Abschied betonte, der Posten sei ihm ans Herz gewachsen: Er führte die Geschäfte vor allem bürokratisch. Er nahm sich des Nahost-Konflikts und Nordafrikas an, doch um die größte Krise aus europäischer Sicht, die Euro-Krise, kümmerten sich andere: Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble.

In seiner zweiten Amtszeit kann Steinmeier nicht weitermachen, wo er 2009 aufgehört hatte. Das Amt muss neu definiert werden. Der SPD-Politiker wird versuchen, dem Ressort, das vor allem in der Ära Fischer Gewicht hatte, Aufmerksamkeit zu verschaffen. Sich Frankreich anzunähern, das die europäische Außenpolitik zuletzt quasi allein gestemmt hat, ist geschickt. Sowohl um die Freundschaft als auch die europäische Achse für Außenpolitik zu stärken.

Katja Heins

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung