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Neue OZ: Kommentar zu Musik
Gesellschaft

Osnabrück (ots) - Zu Unrecht verkannt

Es stimmt schon: Als Einstiegsinstrument für eine breite Masse genoss die Blockflöte lange ein unscheinbares Image. Selbst ihre "größere" Schwester, die Querflöte, glänzte solistisch neben allen anderen "richtigen" Instrumenten, weil sie im Gegensatz zur Holzflöte bis ins Erwachsenalter weitergespielt wurde. Doch die Bockflöte landet nach den Kinderjahren meist als hässlich gebliebenes Entlein in der Schublade.

Dennoch hat ihre Rolle als Etappeninstrument längst nicht ausgedient. Angehende Streicher lernen auf ihr wertvolle musikalische Grundkenntnisse, bis die Hände für ein Griffbrett groß und stark genug sind. Wollen mehrere Geschwister musizieren, reicht oft das eine, überdies teure, Klavier nicht für alle. Die gute alte Altersstaffelung mit der Flöte zum Einstieg macht auch deshalb noch Sinn. Außerdem ist die Flöte unvergleichlich robust in Händen kleiner Kinder - und Reparaturen kosten. Also doch lieber ein Start mit der Blockflöte als mit keinem Instrument.

Christine Adam

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