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21.10.2013 – 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Bärbel Höhn, Grünen-Bundestagsfraktionsvize

Osnabrück (ots)

Höhn fordert Verbot von Akkord-Schlachtungen

Grünen-Fraktionsvize: Mindestlohn in Fleischindustrie reicht nicht - Arbeitsbedingungen menschenunwürdig

Osnabrück.- Unmittelbar vor den Gesprächen der Fleischindustrie mit den Gewerkschaften über einen Mindestlohn in der Branche hat die Grünen-Bundestagsfraktionsvize Bärbel Höhn über die Bezahlung von 8,50 Euro hinaus auch ein Ende der Schlachtungen im Akkord gefordert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) sagte sie: "Unter dem Druck der Akkordarbeit passieren viel zu viele Fehler - mit katastrophalen Folgen beim Tierschutz. Schlachtungen im Akkord müssen verboten werden." Jedes Jahr würden in Deutschland rund eine halbe Million Schweine lebend und bei Bewusstsein in die Brühanlage gelangen.

An diesem Dienstag setzen sich Vertreter der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Fleischindustrie zum ersten Mal in Hannover an einen Tisch, um sich unter anderem auf einen Mindestlohn für alle Beschäftigten in der Fleischwirtschaft zu einigen. "Neben der fairen Bezahlung aller Arbeitnehmer müssen die Arbeitsbedingungen auf die Agenda sowohl der Branchen- als auch der Koalitionsgespräche", sagte Höhn. "Die Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Werkvertragsarbeiter an den Schlachthöfen sind schlichtweg menschenunwürdig."

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