Das könnte Sie auch interessieren:

kinokino Publikumspreis geht an "Another Reality" / Erstmals verleihen 3sat und Bayerischer Rundfunk den Preis des Filmmagazins gemeinsam

Mainz (ots) - Die Redaktion von "kinokino", dem Filmmagazin von 3sat und Bayerischem Rundfunk, lobte auf dem ...

Frauen ist Karriere wichtiger als Männern

Hamburg (ots) - Karriere machen ist den weiblichen PR-Profis wichtiger als ihren männlichen Kollegen. Das ...

Professionelle Zahnreinigung - Was hilft wem? / Patienten brauchen Klarheit über Nutzen

Regensburg (ots) - "Verdacht auf Abzocke bei professioneller Zahnreinigung" oder "Die Zahnreinigung vom Profi ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung

27.08.2013 – 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Kommentar zu Daimler

Osnabrück (ots)

Sieg für die Sicherheit

Aufatmen in Stuttgart, Daimler kann seine Kompaktmodelle in Frankreich wieder verkaufen. Der Streit um die Verwendung des neuen Kältemittels mit dem Namen, den sich kein Mensch merken kann, aber auch nicht muss (R1234yf), geht in die Fortsetzung. Denn das Thema ist noch lange nicht vom Tisch. Ab 2017 müssen Klimaanlagen in Neuwagen mit einem angeblich weniger umweltschädlichen Mittel betrieben werden. Da bleibt noch viel Forschungsbedarf, bis die Ungefährlichkeit der Flüssigkeit, wie von deren Herstellern betont, einwandfrei nachgewiesen ist.

Diese erste Runde geht allerdings an Daimler. Der Konzern hat diesen Streit geradlinig verfolgt. Vorstandschef Dieter Zetsche, von Hause aus Techniker, und seine Leute haben sich nicht beirren lassen und alles auf eine Karte gesetzt: auf die Sicherheit für Autofahrer. Der Marke Mercedes und dem Ansehen ihrer Führungsmannschaft wird dieses Urteil des obersten französischen Verwaltungsgerichts gut tun - in Frankreich, in Europa und der Welt. Zetsche und Co. können sich die Erfolgsmeldung ans Revers stecken.

Vor allem der Vorstandschef braucht diese Entscheidung dringend. Denn Dieter Zetsche ist in den vergangenen Jahren längst nicht alles gelungen, was er angepackt hat. Magere Dividenden, Qualitätsmängel bei den Produkten und schwierige Märkte haben dem dynamischen Manager zugesetzt. Jetzt kann er erst einmal durchatmen.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung