Alle Storys
Folgen
Keine Story von Neue Osnabrücker Zeitung mehr verpassen.

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Kommentar zu Theater
Finanzen

Osnabrück (ots)

Bis zur nächsten Krise?

Das Rettungspaket bringt dem Staatstheater Schwerin nur einen Aufschub. Mehr nicht. Die strukturelle Krise bleibt. Solange das Missverhältnis von steigenden Personalkosten und eingefrorenen Landeszuschüssen bestehen bleibt, werden sich neue Fehlbeträge aufhäufen. Kriseninterventionen werden dann zur permanenten Einrichtung.

Damit ist natürlich niemandem geholfen. Jetzt kann diskutiert werden, inwieweit Kooperationen mit anderen Häusern zu Etatentlastungen führen können. Das Einsparpotenzial solcher Maßnahmen ist allerdings, wie die Erfahrung zeigt, eher gering. Auch mit der Schließung einer Sparte wäre der Etat nur mäßig gesenkt, die Reputation hingegen nachhaltig geschädigt.

Vor allem das Land muss deutlich zeigen, was ihm ein Haus mit der eindrucksvollen Geschichte des Staatstheaters wert ist. Nach dem Rettungsschirm bleibt nur, den Etat dauerhaft zu erhöhen. Alles andere wäre unseriös.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Neue Osnabrücker Zeitung
Weitere Storys: Neue Osnabrücker Zeitung
  • 21.11.2011 – 22:00

    Neue OZ: Kommentar zu EU / Finanzkrise / Euro-Bonds

    Osnabrück (ots) - Schweigen ist Gold Europa schliddert immer tiefer in die Euro-Krise, und die Zuversicht schwindet, die Staats- und Regierungschefs könnten einen Ausweg aus der Misere finden. Es ist schon bitter, wie die Idee der Europäischen Union unter Schuldenbergen zu ersticken droht. Dass jetzt die EU-Kommission einmal mehr die Einführung gemeinschaftlicher Euro-Anleihen fordert, zeigt die Dimension der ...

  • 21.11.2011 – 22:00

    Neue OZ: Kommentar zu Stuttgart 21

    Osnabrück (ots) - Konsequent Bürger beteiligen 7,6 Millionen Wahlberechtigte können am Sonntag in Baden-Württemberg entscheiden, ob das Land aus dem Bahnprojekt Stuttgart 21 aussteigt oder nicht. Die Aussichten der Protestler sind sehr gering, die notwendigen Mehrheiten oder die erforderliche Wahlbeteiligung zu erreichen. Außer den harten Gegnern in Stuttgart um den Grünen-Verkehrsminister Winfried Hermann herum ist der Bevölkerung am Bodensee oder im Schwarzwald die ...

  • 21.11.2011 – 22:00

    Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / VW / Winterkorn

    Osnabrück (ots) - Höhenflug Volkswagen im Höhenflug: Die inländischen Werke sind bis zur Halskrause ausgelastet. Einem der größten deutschen Konzerne geht es prächtig, vor allem dank der in Asien glänzenden Autokonjunktur. Fast 15 Prozent plus bei den Verkaufszahlen in China sprechen eine deutliche Sprache, und auch im wichtigen US-Markt gehen die Zahlen in die Höhe. Kein Wunder: Die Produkte sind in vielen ...