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Neue OZ: Kommentar zu Luftverkehr

    Osnabrück (ots) - Die Mischung macht's

    Minus zwölf Prozent bei den Fluggästen: Diese Zahl schreckt auf, zeigt sie doch, wie sehr die viel beklagte Krise 2009 auch den Flughafen vor der Tür getroffen hat. Mit diesem Negativ-Wert liegt die Mannschaft des Flughafens Münster/Osnabrück praktisch gleichauf mit den Mitbewerbern in Hannover und Paderborn. Dass der Einbruch nicht noch höher ausgefallen ist, liegt an den Säulen, auf denen der FMO sein Geschäftsmodell gründet. So hat der Anteil der Linienfluggäste in den letzten Jahren stetig zugenommen, der Flughafen ist nicht mehr so stark von den Touristenfliegern im Sommer abhängig.

    Die Verantwortlichen setzen außerdem auf einen gesunden Mix zwischen Billigfliegern und Airlines im gehobenen Preissegment. Das ist gut, denn das Argument "Starten vor der Haustür" zieht allein nicht mehr. Regionalflughäfen können ihre Rolle nur dann weiterspielen, wenn sie auf eine gesunde Mischung setzen. Das gilt auch für die Auswahl der Flugziele. Wider Erwarten bleibt manch attraktive Stadt dabei schon mal auf der Strecke, wie am FMO die Flüge nach Paris. Aber mit Rimini und Moskau hat der FMO für Touristen und Geschäftskunden zwei attraktive neue Ziele im Angebot.

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