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Steigende Energiepreise: 84 Prozent sorgen sich um ihren Lebensstandard - Modernisierung sinnvollste Maßnahme

Steigende Energiepreise: 84 Prozent sorgen sich um ihren Lebensstandard. Die aktuelle Klimabarometer-Ausgabe ist unter www.klima-sucht-schutz.de/klimabarometer.html verfügbar. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/co2online gGmbH"

Berlin (ots) - Wie werden sich die Energiepreise entwickeln? Auf welchen Energieträger kann ich mich zukünftig verlassen? Welche Maßnahmen wirken gegen Klimawandel und Energiepreissteigerung? Die Meinung in der Bevölkerung zu diesen und weiteren Themen aus den Bereichen Energiepreise, Versorgungssicherheit und Klimaschutz ermittelt quartalsweise das neue co2online-Klimabarometer durch Online-Befragungen. In der aktuellen Klimabarometer-Ausgabe (www.klima-sucht-schutz.de/klimabarometer.html) erwarten 84 Prozent der 1.600 Befragten eine Verschlechterung ihres Lebensstandards durch die aktuelle Energiepreisentwicklung, 57 Prozent eine deutliche Verschlechterung. Durchschnittlich wird eine Energiepreissteigerung in den nächsten zehn Jahren für Heizöl und Erdgas um je zehn Prozent, für Pellets und Fernwärme um je neun Prozent und für Strom um acht Prozent angenommen.

Über die Hälfte (55 Prozent) der Befragten rechnen in den nächsten zehn Jahren mit Versorgungsengpässen bei Pellets, annährend die Hälfte (44 Prozent) bei Heizöl und 36 Prozent bei Erdgas. 39 Prozent haben große Angst vor Energie-Knappheit in den nächsten Jahren, weitere 37 Prozent ein wenig Angst. Als wirksamste Maßnahme gegen steigende Heizöl-Preise setzt die Mehrzahl auf Gebäudemodernisierung (26 Prozent nennen Heizungserneuerung, 24 Prozent Wärmedämmung), gefolgt von dem Ausbau Erneuerbarer Energien. Nur zwölf bzw. elf Prozent sind für eine Steuererleichterung oder ein Sonntagsfahrverbot.

Mehr als jeder Zweite (54 Prozent) geht davon aus, dass es in den nächsten zehn Jahren zu deutlichen Klimaveränderungen kommt, 31 Prozent rechnen mit moderaten und 15 Prozent mit keinen Klimaveränderungen. Der Vergleich zwischen Auswirkungen Klimaveränderung versus Preisveränderung zeigt, dass mehr Befragte eine Verschlechterung des Lebensstandards (84 Prozent) durch höhere Energiepreise als durch Klimaveränderungen (76 Prozent) erwarten.

Energieausweis-Start und Ölpreis-Erhöhung steigern Klimaschutzinteresse Das Klimabarometer dokumentiert das Klimaschutzinteresse in der Bevölkerung. Hierzu werden das Internetsuchverhalten und Online-Energieberatungen, die Hauseigentümer und Mieter über verschiedene Online-Portale abschließen, ausgewertet. Das aktuelle Klimabarometer kommt zu dem Ergebnis, dass das Klimaschutzinteresse im Verlauf des 2. Quartals 2008 zunimmt. "Wir führen dies vor allen Dingen auf zwei Ereignisse zurück: Die Einführung des Energieausweises zum 1. Juli 2008 und den historischen Höchststand für ein Barrel Öl", erklärt Klimabarometer-Autor Malte Friedrich von der gemeinnützigen co2online GmbH.

Das aktuelle Klimabarometer und die dazugehörigen Grafiken können im Internet unter www.klima-sucht-schutz.de/klimabarometer.html heruntergeladen werden.

Das co2online-Klimabarometer

Das Klimabarometer ermittelt quartalsweise die Einstellung der Bevölkerung zu den Themen Energiepreise, Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Durch seine regelmäßige Aktualisierung zeigt es Reaktionen auf Tagespolitik, Energiepreisentwicklung und besondere Klimaereignisse an. Die Veränderungen im Zeitverlauf (ab 3. Quartal 2008 integriert) verdeutlichen, ob in der Bevölkerung das Interesse und die eigenen Aktivitäten in den untersuchten Bereichen steigen oder fallen. co2online stellt acht Online-Fragen an die Websitebesucher von co2online.de und klima-sucht-schutz.de. Des Weiteren werden die Nutzerzahlen verschiedener interaktiver Energiespar-Ratgeber im Verhältnis zu klimarelevanten Ereignissen des Quartals ausgewertet. Als Vergleichsmaßstab wird die Häufigkeit von Suchbegriffen bei Google herangezogen. Im co2online-Klimabarometer werden die wichtigsten Ergebnisse veröffentlicht. Die aktuelle Befragung, an der sich 1.600 Personen beteiligten, erfolgte im 2. Quartal 2008.

Über co2online

Herausgeber des Klimabarometers ist die co2online gemeinnützige Beratungsgesellschaft mbH. co2online setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Online-Ratgebern, Heizspiegeln, einem Klimaquiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Politik motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen! co2online ist Träger der Kampagne "Klima sucht Schutz" ( www.klima-sucht-schutz.de ), gefördert vom Bundesumweltministerium.

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Stefanie Jank
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