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19.04.2005 – 10:11

VDDI Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V.

IDS - Internationale Dentalschau - 2005 in Köln
Dentales Weltereignis der Extraklasse - die Branche schaut wieder nach vorn
Rund 75.000 Fachbesucher aus 141 Ländern - 20 Prozent mehr als 2003

    Köln (ots)

Die 31. Internationale Dental-Schau, die am 16. April 2005 nach fünftägiger Dauer in Köln zu Ende ging, hat die Vorgängerveranstaltung des Jahres 2003 in jeder Hinsicht übertroffen. 1.551 Unternehmen aus 48 Ländern, zwölf Prozent mehr als 2003, trafen mit ca. 75.000 Fachbesuchern aus 141 Ländern zusammen. Die Besucherzahl stieg um rund 20 Prozent, die der ausländischen sogar um 28 Prozent. Die Ausstellungsfläche war um 16 Prozent auf 107.000 Quadratmeter vergrößert worden.

    "Damit hat die IDS ihre Position als weltweit größte und bedeutendste Leitmesse der Dentalbranche nochmals deutlich ausgebaut. Die Fachbesucher kamen auf die IDS, um sich zu informieren und Investitionen in Praxis und Labor zu tätigen. Der Messeverlauf mit guten Geschäftsabschlüssen war sehr positiv und der Erfolg erheblich größer als 2003. Die gesamte Dentalbranche setzt damit ein deutliches Zeichen, gegen die zum Teil bestehenden bürokratischen Hemmnisse aus dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) anzugehen. Wir hoffen, dass offene Fragen von den Krankenkassen und Leistungserbringern bald gelöst werden, damit die vielfältigen Chancen und neuen Möglichkeiten des GMG von den Patienten genutzt werden können," fasste Dr. Martin Rickert, Vorsitzender des VDDI, Verband der Deutschen Dental-Industrie, Köln, Veranstalter der IDS, seine Einschätzung der Messe 2005 zusammen und fuhr fort: "Die 31. IDS hat die in sie gesetzten hohen Erwartungen als Weltleitmesse der Dentalbranche wieder einmal deutlich übertroffen."

    Nachdem der deutsche Markt aufgrund der Anpassungsprobleme bei der Umsetzung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) zum Jahresbeginn in einigen Segmenten hinter dem Vorjahresergebnis zurückgeblieben war, gab die IDS das Signal zum Aufbruch - die Branche schaut nach vorn und geht mit Optimismus die Herausforderungen an, die durch die Gesundheitsreform ausgelöst wurden.

    Entsprechend groß war das Interesse sowohl des Fachhandels als auch der Anwender an innovativen Technologien und Produkten. "Innovationen waren der absolute Magnet", hieß es an vielen Ständen. Zu den Schwerpunkten im zahnärztlichen Bereich zählte die rasante Entwicklung der digitalen Vernetzung der Praxis, die dank der Rationalisierung von Abläufen mehr Service für die Patienten ermöglicht. Überwältigend positiv war auch die Reaktion auf Neu- und Weiterentwicklungen hinsichtlich Prophylaxe, Früherkennung und Zahnerhalt. Der Trend zu weiteren Effizienzverbesserungen führte im Angebotsbereich Zahntechnik zu besonders reger Nachfrage nach Produkten, die die Arbeitsabläufe im Labor beschleunigen und zu erhöhter Wertschöpfung betragen. Aber auch Angebote, die höchsten Komfort hinsichtlich Funktionalität und Ästhetik versprechen, fanden große Beachtung.

    Auch die Standesorganisationen der Zahnärzte, die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), und der Verband der Zahntechniker-Innungen (VDZI), hatten sich mit Ständen und Fortbildungsveranstaltungen erfolgreich an der IDS beteiligt. Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dr. Jürgen Weitkamp, lobte die 31. IDS: "Der starke Besucherandrang überstieg die Erwartungen, und das gilt auch für die Stimmung unter den Messebesuchern und -ausstellern: Sie war sehr gut. Die BZÄK hatte Gelegenheit, auf ihrem Gemeinschaftsstand mit vielen Organisationen des Berufsstandes eine Fülle von Fragen der Messebesucher zur Praxisführung und zur Standespolitik zu erörtern und zu beantworten."

    Auch Lutz Wolf, Präsident des VDZI, zeigte sich sehr zufrieden: "Aus unserer Sicht hat sich die IDS als weltweit größter Marktplatz der Dentalbranche bewährt. Besonders zufrieden sind wir über das große Interesse der Kollegen aus dem Zahntechniker-Handwerk. Dafür sprechen vor allem zwei Gründe: Die neuen gesetzlichen Regelungen mit dem Festzuschuss-System ab Januar 2005 und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Bezuschussung neuer technologischer Versorgungsmöglichkeiten. Es zeigt sich, dass die Information über funktionelle und ästhetische Versorgungsmöglichkeiten mit qualitativ hochwertigem Zahnersatz das Gebot der Stunde ist - diese Plattformfunktion erfüllten die IDS und das vom VDZI veranstaltete "dentechnica-forum" mit seinen Kommunikations- und Informationsangeboten."

    Sowohl für das nationale als auch für das bilaterale und das multilaterale Geschäft gilt: Auf der IDS wurde geordert. "Bereits am zweiten Messetag hatten wir unsere internen Verkaufsziele erreicht", hieß es am Stand eines der führenden deutschen Anbieter. "Traditionell kommen die Besucher zum Einkaufen auf die IDS, und das tun sie auch in schwierigen Zeiten", stellte ein anderer Firmensprecher fest. Wenn auch gefüllte Auftragsbücher mit Genugtuung gesehen werden, so stehen die Kontaktpflege, das Gewinnen von Neukunden und das Erschließen von neuen Auslandsmärkten auch im Vordergrund des Messeauftritts.

    Schon vor Schluss der 31. IDS sind 80 Prozent der Besucher entschlossen, auch 2007 wieder zur IDS kommen "Von der Zahnarzthelferin bis zum Klinikchef und zum Universitätsprofessor waren alle da" - diese Aussage eines Ausstellers bestätigen die Ergebnisse einer neutralen Besucherbefragung ebenso wie das positive Urteil über die Qualifikation Fachbesucher. Rund 40 Prozent (2003: 36,7%) aller Besucher kamen aus Zahnarztpraxen, ca. 30 Prozent (2003: 27,6%) aus Dentallabors. Aus dem Hochschulsektor kamen sechs Prozent der Besucher (2003: 3,6%).

    Hinweis für Redaktionen: Bildmaterial der IDS 2005 stehen auf der     Webseite www.ids-cologne zur Verfügung.

    Die IDS (Internationale Dental-Schau) findet alle zwei Jahre in Köln statt und wird veranstaltet vom Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V., Köln, (http://www.vddi.de) vertreten durch seine GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, durchgeführt von der Koelnmesse GmbH, Köln.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an: Verband der Deutschen Dental-Industrie Burkhard Sticklies Aachener Straße 1053-1055 50858 Köln b.sticklies@vddi.de 0049-(0)221-500687-14 0049-(0)221-500687-21

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