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Produktivität im Unternehmen
KI-Tools liegen vor Lohnerhöhungen und Weiterbildung
ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer für Q3/2026 fragt nach

Produktivität im Unternehmen / KI-Tools liegen vor Lohnerhöhungen und Weiterbildung / ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer für Q3/2026 fragt nach
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Frankfurt am Main (ots)

  • Fast jedes zweite Unternehmen sieht im Einsatz von KI-Tools für tägliche Aufgaben einen wichtigen Hebel für mehr Produktivität
  • Weitere zentrale Produktivitätstreiber sind Lohnerhöhungen (44 Prozent), KI-gestützte Automatisierung (43 Prozent) und Weiterbildung (42 Prozent)
  • Mehr Geld auf der Gehaltsabrechnung: Bei den Kompetenzen, für die Unternehmen einen Vergütungsaufschlag zahlen würden, stehen KI-Anwendung und Teamfähigkeit vorn

Wirtschaftliche Unsicherheit, Fachkräftemangel und technologische Umbrüche setzen Unternehmen unter Druck. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, suchen sie daher nach Wegen, die Produktivität ihrer Belegschaften zu steigern. Die aktuelle Zusatzbefragung der ManpowerGroup zum Arbeitsmarktbarometer zeigt, welche Maßnahmen Arbeitgeber im letzten Jahr als besonders wirksam empfunden haben. Dabei liegen KI-Tools vorn. Die Ergebnisse machen zugleich deutlich: Technologie allein reicht nicht aus.

Fast die Hälfte der befragten Arbeitgeber (49 Prozent) schreibt den Einsatz von KI-Tools im Arbeitsalltag die größten Produktivitätsgewinne zu. Damit liegt die praktische Nutzung von Künstlicher Intelligenz vor Lohnerhöhungen (44 Prozent), KI-gestützter Automatisierung ganzer Prozesse (43 Prozent), Weiterbildung (42 Prozent) sowie dem Einsatz von KI zur Unterstützung der Geschäftsstrategie (40 Prozent). Das weist auf einen starken Praxisbezug hin, wenn es darum geht zu überlegen, wie sich die Produktivität steigern lässt. Flexible Arbeitszeiten (39 Prozent) und hybride beziehungsweise Remote-Arbeit (35 Prozent) gelten ebenfalls als produktivitätsfördernd, erreichen jedoch nicht die Werte der am häufigsten genannten Maßnahmen.

"Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen Produktivität ganzheitlich betrachten. Technologische und personalpolitische Maßnahmen stehen dabei im Ranking eng nebeneinander", bewertet Faris Becirovic, Country Manager und Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland die Aussagen. "KI und Automatisierung können Prozesse effizienter machen. Entscheidend ist aber das Zusammenspiel mit einer wettbewerbsfähigen Vergütung, gezielter Qualifizierung und Arbeitsbedingungen, die Leistung fördern. Nur so können Unternehmen die Potenziale neuer Technologien und ihrer Mitarbeitenden gleichermaßen nutzen."

Damit KI im Arbeitsalltag tatsächlich entlastet, müssen Beschäftigte die neuen Werkzeuge sicher einsetzen können. Für Unternehmen bedeutet das, nicht nur in Technologie, sondern auch in die Weiterentwicklung ihrer Belegschaften zu investieren. Welche Kompetenzen dabei besonders gefragt sind, zeigen weitere Ergebnisse der Zusatzbefragung.

KI-Anwendung und Teamfähigkeit werden besonders honoriert und sorgen für mehr Gehalt

Bei der Frage, für welche technischen Kompetenzen ein Unternehmen einen Vergütungsaufschlag zahlen würde, steht die sichere Anwendung von KI-Tools an erster Stelle (60 Prozent). Dahinter folgen Kenntnisse in der Entwicklung von KI-Modellen und -Anwendungen (53 Prozent) sowie Kompetenzen im Personalwesen (52 Prozent).

Auffällig ist, dass die praktische Anwendung von KI noch vor der Entwicklung entsprechender Systeme liegt. Unternehmen schätzen also nicht nur hoch spezialisierte Kenntnisse, sondern vor allem die Fähigkeit, vorhandene KI-Werkzeuge sicher in den Arbeitsalltag einzubinden.

Bei der Frage nach den zwischenmenschlichen Fähigkeiten, die besonders honoriert würden, führen Kommunikation, Zusammenarbeit und Teamfähigkeit das Ranking an (55 Prozent). Es folgen Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft (51 Prozent). Professionalität und Arbeitsethik, kritisches Denken und Problemlösungskompetenz sowie Führungskompetenz und sozialer Einfluss erreichen jeweils 50 Prozent.

"Der Umgang mit KI wird für immer mehr Beschäftigte zu einer wichtigen beruflichen Fähigkeit", sagt Becirovic. "Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass gute Zusammenarbeit und Lernbereitschaft ihren Stellenwert behalten. Unternehmen brauchen deshalb Weiterbildungsangebote, die Beschäftigte auf neue Werkzeuge vorbereiten und ihnen Sicherheit im Umgang damit geben. Partner wie Experis oder Manpower können dabei unterstützen."

Der Mensch bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor

Die Ergebnisse zeigen, dass neue Tools und Anwendungen allein noch keinen Produktivitätsgewinn bringen. Stattdessen benötigt es ein Zusammenspiel von qualifizierten Mitarbeitenden und den passenden technologischen Gegebenheiten, um Unternehmen weiterhin wettbewerbsfähig zu halten.

Darüber hinaus wird deutlich, dass Arbeitgeber technische und zwischenmenschliche Kompetenzen nicht getrennt voneinander betrachten. Beschäftigte sollen neue Anwendungen beherrschen, deren Ergebnisse aber auch kritisch einordnen, im Team vermitteln und verantwortungsvoll nutzen können.

Weiterbildung schafft hierfür eine wichtige Grundlage. Sie hilft Unternehmen, benötigte Kompetenzen in der eigenen Belegschaft aufzubauen und Beschäftigte auf veränderte Aufgaben vorzubereiten. So kann aus dem Einsatz neuer Technologien ein konkreter Nutzen für den Arbeitsalltag entstehen.

Zu den vollständigen Ergebnissen und dem kostenlosen Download.

Über das ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer

Das Arbeitsmarktbarometer ist auch als ManpowerGroup Employment Outlook Survey (MEOS) bekannt und existiert bereits seit über 60 Jahren. Die Studie wird im Dreimonats-Rhythmus veröffentlicht und gilt weltweit als wichtiger Indikator zur Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktentwicklung. Die Studie ist die umfassendste zukunftsorientierte Beschäftigungsumfrage ihrer Art und misst repräsentativ die Erwartungshaltung von Arbeitgebern zur Beschäftigungslage ihres eigenen Unternehmens in Bezug auf das jeweils vorausliegende Quartal. Die Ergebnisse sind aufgeschlüsselt nach Branchen und Regionen und finden weltweit bei Ökonom*innen, Arbeitsmarktexpert*innen und Finanzanalyst*innen Beachtung.

ManpowerGroup Deutschland GmbH & Co. KG

Mit rund 6.000 Mitarbeitenden zählt die ManpowerGroup zu den größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe agieren die Gesellschaften Manpower, Experis, Talent Solutions sowie spezialisierte Einzelmarken. Die ManpowerGroup ist Pionier der Zeitarbeit und hat das Modell der Arbeitnehmerüberlassung erfunden. Mittlerweile ist das Unternehmen seit über 75 Jahren für Bewerber, Bewerberinnen und Unternehmen am Markt aktiv und setzt Branchenstandards. Die ManpowerGroup unterstützt Unternehmen bei ihrer Transformation in der sich stetig und rasant wandelnden Welt der Arbeit und stellt umfassende Lösungen für das Rekrutieren, Entwickeln und Managen der für den nachhaltigen Erfolg notwendigen Fachkräfte bereit. In Deutschland ist die ManpowerGroup seit 1965 tätig und gehört zu der amerikanischen ManpowerGroup(TM).

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ManpowerGroup Deutschland GmbH & Co. KG
Pressestelle
Dr. Katrin Luzar
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E-Mail: presse@manpower.de
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