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WAZ: Flüchtlinge in einer tödlichen Falle. Kommentar von Gudrun Büscher zu Jarmuk

Essen (ots) - Die letzten 16000 Bewohner des palästinensischen Flüchtlingslagers Jarmuk nahe des Zentrums von Damaskus sitzen in einer tödlichen Falle. Es gibt kein Wasser, keine Nahrung, keine Medikamente. Die Menschen werden aufgerieben in einem Kampf zwischen Pest und Cholera - dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad und der islamistischen Mörderbande "IS". Ihr Schicksal, das ist sicher, ist beiden Parteien völlig gleichgültig. Auch deshalb verhallen die Rufe der Vereinten Nationen und vieler Hilfsorganisationen, die Zugang in diese Hölle verlangen, ungehört. Von der Terrormiliz um den selbsternannten Kalifen Bakr al-Bagdadi ist keine Barmherzigkeit zu erwarten. Aber hat wirklich niemand mehr Einfluss auf Assad? Syrien hat mächtige Verbündete im Iran. Es ist an der Zeit, dass Teheran diesen Einfluss nicht nur militärisch nutzt.

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