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WAZ: Atmosphärische Störung - Kommentar von Tobias Blasius

Essen (ots) - Das Echo der NRW-Wirtschaft auf die veränderten Vergaberegeln der öffentlichen Hand fällt erwartet kritisch aus: Zusätzliche Bürokratie, Mehrkosten, gestiegene Rechtsunsicherheit belasteten die Arbeit vieler Firmen für Land und Gemeinden.

Rot-Grün könnte das Klagelied als das übliche Lamento von Verbandsfunktionären abtun. Doch das wäre fatal. Der Streit um das Tariftreue- und Vergabegesetz fügt sich schließlich ein in eine Reihe anderer Ärgernisse.

Schon das geplante "Hochschulzukunftsgesetz" und der neue Landesentwicklungsplan haben für Verstimmung in der Unternehmerschaft gesorgt.

Jedes Vorhaben für sich bringt den Standort NRW nicht ernsthaft in Gefahr. In der Summe konterkarieren solche atmosphärischen Störungen jedoch die Bemühungen des neuen SPD-Wirtschaftsministers Garrelt Duin um Entkrampfung zu den Chefetagen des Landes.

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