Das könnte Sie auch interessieren:

Neuer Opel Zafira Life: So clever kann groß sein

Rüsselsheim (ots) - - In neuer Dimension: Die nächste Generation des Großraum-Pkw fährt vor - In ...

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

Zwischen Lob und Selbstzweifel: die "Dancing on Ice"-Promis vor ihrer zweiten Kür auf dem Eis - am Sonntag live in SAT.1

Unterföhring (ots) - Bezaubernde Kür oder große Rutschpartie? Sieben Prominente wagen ihren zweiten Tanz auf ...

30.07.2010 – 14:50

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Neues Dokument belegt Konflikt zwischen Polizei und Feuerwehr während Duisburger Loveparade
Innenministerium wehrt sich

Essen (ots)

Ein neues Dokument aus der Einsatzleitung der Feuerwehr belastet die Polizei im Zusammenhang mit der Loveparade-Katastrophe. Dem Papier zufolge, das den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagausgabe) vorliegt, gab es eine Meinungsverschiedenheit zwischen Polizei und Feuerwehr über eine geplante Sperrung des Zulaufs auf das Festgelände der Loveparade in Duisburg. Nach Ansicht der Feuerwehreinsatzleitung sei diese Maßnahme "aus einsatztaktischer Sicht sehr problematisch". Aus diesem Grund "ist die Feuerwehr dagegen". Die Feuerwehr wollte dem Dokument zufolge der Sperrung nur unter der Maßgabe zustimmen, wenn gleichzeitig die zweite Rampe zum Gelände "als Zulauframpe" geöffnet werde. Zudem bestand die Feuerwehr darauf, dass der Zustrom von Festivalbesuchern durch den Karl-Lehr-Tunnel "durch die Polizei verhindert wird", heißt es weiter. Das Papier entstammt dem Einsatztagebuch der Feuerwehr zur Loveparade. Es wurde unter der laufenden Nummer A733 als Gedächtnisprotokoll des Vorganges vom Einsatzleiter der Feuerwehr um 1:09 Uhr in der Nacht nach der Katastrophe verfasst und beschreibt die Vorgänge, die schließlich zur Massenpanik führten. Demzufolge sah die Feuerwehr offenbar die Polizei und nicht den Veranstalter in der Pflicht, den Tunnel zum Gelände zu sperren, damit es nicht zu einem Chaos im Eingangsbereich des Loveparade-Geländes kommt.

Das Innenministerium weist auf Anfrage der Zeitungen der WAZ-Mediengruppe die Verantwortung für die Sperrung des Tunnels jedoch nach wie vor zurück. Zwar bestätigte ein Sprecher des Ministeriums, dass es den im Dokument beschriebenen Konflikt gegeben habe, allerdings habe die Polizei den Auftrag zur Sperrung des Tunnels an einen Sicherheitsbeauftragten des Veranstalters weitergegeben. Dieser habe um 15:46 Uhr im Beisein eines Beamten seinen Ordnern per Funk am Tunneleingang gesagt, diese mögen den Zulauf in den Tunnel unterbinden. Damit habe die Verantwortung für die Sperrung des Tunnels "eindeutig" beim Veranstalter gelegen.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Westdeutsche Allgemeine Zeitung