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WAZ: Schalke und die Bayern. Kommentar von Klaus Wille

    Essen (ots) - Es dürfte in dieser Saison    kaum anders laufen als in den vielen Jahren zuvor: Wer Meister wird, bestimmt Bayern München. Sollte sich der Aufwärtstrend, den Bayerns Team vor Weihnachten auf dem Spielfeld und im Verhältnis zu Trainer Louis van Gaal gezeigt hat, fortsetzen - wer sollte dieser mit Abstand am stärksten besetzten Mannschaft den Titel streitig machen?

    Die Antwort, die Schalkes Trainer Felix Magath geben würde: Wir nicht. Tiefstapeln gehört bei ihm zum Handwerk, dabei hat der Trainer des Jahres 2009 längst Blut geleckt. Mit Alexander Baumjohann und Peer Kluge bessert Magath die Schwachstelle Mittelfeld nach. Er tut das mit überschaubarem wirtschaftlichen Risiko: Schalke tätigt keine spektakulären, aber durchaus sinnvolle Transfers.

    Die Gelegenheit ist nämlich durchaus günstig. Mit viel Laufbereitschaft und taktischer Disziplin hat Magaths spielerisch limitierte Elf Platz zwei erreicht - und dabei von der mangelnden Konstanz der höher eingeschätzten Teams aus Bremen oder Hamburg profitiert.

    Platz drei und damit die Chance, an den fetten Geldtopf Champions League zu kommen,  ist für Schalke wirtschaftlich so wichtig wie nie zu vor. Darauf zielen die Winter-Transfers. Ob's am Ende noch mehr wird, liegt nicht zuletzt an den Bayern.

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