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WAZ: "Keine einseitigen Zugeständnisse"

    Essen (ots) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK)warnt vor einseitigen Zugeständnissen der Europäer beim Klimagipfel. "Die Welt braucht jetzt den klaren Anstoß von Kopenhagen, um in den nächsten Monaten das Klima-Abkommen im Detail abzuschließen. Ohne politische Weichenstellungen ginge zu viel Zeit verloren, um einen Anschluss an das 2012 auslaufende Kyoto-Abkommen zu finden", sagt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben den Zeitungen der WAZ Mediengruppe. "Allerdings darf in Kopenhagen kein Beschluss gefasst werden, der die EU einseitig auf eine massive Senkung der Treibhausgasemissionen festlegt, während die USA und China nur unverbindliche Absichtserklärungen abgeben." Wansleben zufolge entfallen schon heute nur etwa 14 Prozent der Treibhausgasemissionen auf die EU - mit abnehmender Tendenz. "Die Konsequenz einer einseitigen Reduzierung wäre eine Verlagerung der Emissionen von Europa auf andere Kontinente - für den Klimaschutz wäre nichts gewonnen, aber zahlreiche Arbeitsplätze in der EU gingen verloren."

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