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22.07.2009 – 18:11

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Rheinzink investiert in Datteln - Trotz Wirtschaftskrise "solide schwarze Zahlen"

Essen (ots)

Der Zinkverarbeiter Rheinzink aus dem
nordrhein-westfälischen Datteln sieht sich gut für die 
Wirtschaftskrise gewappnet. "Auch wir verzeichnen angesichts der 
Krise Absatzrückgänge, aber wir schreiben solide schwarze Zahlen", 
sagte Rheinzink-Geschäftsführer Ulrich Grillo der Essener WAZ-Gruppe 
(Donnerstagausgabe). Trotz der Wirtschaftskrise benötige Rheinzink 
keine Kurzarbeit, fügte Grillo hinzu. Das Unternehmen beschäftigt 
weltweit rund 800 Mitarbeiter, davon 450 in Datteln. Rheinzink gehört
zum Duisburger Grillo-Konzern, der nach eigenen Angaben bei einem 
Umsatz von rund 500 Millionen Euro weltweit etwa 1600 Mitarbeiter 
zählt.  Der Grillo-Konzern befindet sich 100-prozentig in 
Familienbesitz.
 In Datteln befindet sich nach Unternehmensangaben das größte und 
modernste Zinkwalzwerk der Welt. An dem Standort investiert Rheinzink
derzeit unter anderem in ein Empfangs- und Ausstellungsgebäude, das 
der renommierte New Yorker Architekt Daniel Libeskind entworfen hat. 
Das Gebäude soll im September eingeweiht werden. Die 
"Libeskind-Villa" in Datteln ist ein Prototyp. Das Designer-Haus soll
später als exklusives Wohnhaus vermarktet werden.  "Die Villa ist ein
Zeichen an unsere Kunden und Mitarbeiter", sagte Grillo der 
WAZ-Gruppe. "Wir bekennen uns zum Standort und investieren auch in 
der Krise." Die Baukosten in Datteln sollen bei rund 1,5 Millionen 
Euro liegen.

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