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WAZ: Kinder wissen, was nötig ist. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

    Essen (ots) - Die Freunde hier, die Eltern dort: Das ist das Gerüst einer glücklichen Kindheit. Wenn dann noch die Schule Spaß macht, kann aus der Sicht eines Kindes so viel nicht mehr schief gehen.

      Leider klappt dieses Zusammenspiel nicht unbedingt. Viele Eltern
trennen sich. Freunde zu finden, ist schwerer als gedacht. Und schon
Neunjährige quält die Sorge, mit einer Hauptschulempfehlung die
Grundschule verlassen zu müssen.

      Es ist erstaunlich, wie genau Kinder wissen, worauf es ankommt.
Natürlich wünschen sie sich Spielzeug, Markenkleidung, den neuesten
iPod. Doch wenn die Scheidung der Eltern ansteht, dann hilft oft
allein der beste Freund.

      Mit ihren Aussagen geben die Kinder den engsten Bezugspersonen
wie der Gesellschaft den Auftrag, für Vertrauen und Geborgenheit zu
sorgen. Leider erfahren viele Kinder, dass sie zur Last fallen: In
der Familie schlägt ihnen Lieblosigkeit und Einsamkeit entgegen, in
der Schule Gleichgültigkeit, was leider oft genug mit Schulversagen
endet.

      Was Kindern wichtig ist, ist im Übrigen ganz einfach: ihr gutes
Recht.

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