Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westdeutsche Allgemeine Zeitung mehr verpassen.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Kumpel zweiter Klasse - Kommentar von Thomas Wels

Essen (ots)

Es ist und bleibt ein Armutszeugnis: Drinnen feiern
sie beim großen Steinkohletag die konstruktiven Ausstiegsgespräche, 
die erreichten Zusagen, wonach kein Bergmann ins Bergfreie fallen 
werde, derweil draußen die Kumpel des Schachtbaubetriebes 
Deilmann-Haniel mit der Kündigung in der Hand zittern müssen.
 127 Milliarden Euro sind bislang laut NRW-Wirtschaftsministerium in 
die Subventionierung der deutschen Steinkohle geflossen - und dennoch
sollen 300 Bergleute zweiter Klasse zwischen den Kulissenschiebereien
untätiger Macht zerrieben werden? Beteiligt sind: das 
Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesfinanzministerium, die 
NRW-Landesregierung, die Deutsche Steinkohle AG, das 
Bundeskartellamt. Die einen verweisen auf die anderen, unerträglich 
finden sie den Vorgang alle. Zumindest in den Fensterreden.
 Die Verantwortlichen haben die Pflicht und Schuldigkeit, sich 
endlich an einen Tisch zu setzen, um diesen Zustand zu beenden. Die 
Politik steht mit einem Versprechen im Wort.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • 06.11.2007 – 16:29

    WAZ: Bundeskartellamt hat massive Bedenken bei Condor-Übernahme durch Air Berlin

    Essen (ots) - Die Übernahme der Fluglinie Condor durch Air Berlin stößt auf massive Widerstände beim Bundeskartellamt. "Bei dieser geplanten Übernahme gibt es bis jetzt wettbewerbliche Bedenken", sagte der Präsident des Kartellamts, Bernhard Heitzer, der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ), Mittwochausgabe. "Wir sehen uns zum ...

  • 05.11.2007 – 19:37

    WAZ: Gabriel darf nicht die SPD führen Wenn Mittelmaß regiert - Leitartikel von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Die SPD hat einen ganz, ganz tollen Nachwuchs. Führungsfiguren, wohin man schaut. Wohin man auch guckt: Talente, Talente, Talente. Die Sorgen der anderen Parteien, dass sich immer weniger Menschen engagieren, gar Karriere machen wollen - offenbar hat die SPD diese Befürchtungen nicht. Wie anders wäre auch sonst erklärbar, dass sie eines ihrer ...