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Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung kommentiert zum Wettskandal:

    Frankfurt/Oder (ots) - Der Fall zeigt, dass nationale Fußball-Verbände allein mit der Lösung des Problems Wettbetrug vollkommen überfordert sind. Hier agieren Banden - oft im Ausland und in der Anonymität des Internets. Gefragt ist ein Zusammenspiel von Polizei, Fußball-Verbänden und zumindest den seriösen Wettanbietern - und da hat sich seit dem Fall Hoyzer viel getan wie etwa die automatischen Warnungen, wenn sich merkwürdige Wetten auf ein und dieselbe Partie häufen. Wett-Manipulationen sind für die Betreiber viel zu lukrativ, als dass sie sich vom ersten Rückschlag davon abhalten ließen. Wie es aussieht, müssen wir damit leben - wie mit Bankraub und Anlagebetrug. Will heißen: Wo viel Geld im Spiel ist, sind automatisch auch Kriminelle mit am Werk. Natürlich könnte man die Wetten verbieten, doch neben der Tatsache, dass dann illegale Anbieter ins Kraut schießen würden, wäre das auch eine Kapitulation ersten Ranges. Denn Wetten gehört für viele Fans zum Fußball wie das Tor - erst recht drei Monate vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land. +++

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