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Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu Afghanistan

    Frankfurt/Oder (ots) - Für eine Stichwahl werden zwei Kandidaten gebraucht. Nur in Afghanistan will Präsident Karsai auch ohne Widerpart in die zweite Runde gehen. Herausforderer Abdullah sagte gestern wegen möglicher Wahlfälschung ab. Der eigentliche Skandal besteht jedoch darin, dass beide Kandidaten Dreck am Stecken haben. Karsai sitzt tief im Korruptionssumpf. Durch die Wahlmanipulationen hat er den Rest von Reputation im In- und Ausland verloren. Abdullah ist ein führender Vertreter der sogenannten Nordallianz, die während des Bürgerkriegs an zahlreichen Verbrechen beteiligt war. Wer weiter mit solchen zwielichtigen Gestalten Fortschritte zu Frieden und Demokratie vorzugaukeln versucht, muss von allen guten Geistern verlassen sein und verliert seine eigene Glaubwürdigkeit. Eines hat der Westen mit der Inszenierung der Präsidentschaftswahl als Farce ja erreicht: Die Taliban bekommen noch mehr Auftrieb auf dem Weg zurück zur Macht. +++

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