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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug - Wechsel-Spielchen

    Frankfurt/Oder (ots) - Ähnlichen Schwung gab es nur in den achtziger Jahren. Als damals die FDP das Bündnis mit der SPD aufkündigte und mit Helmut Kohls Union koalierte, wechselte mancher Linksliberale direkt zur SPD. Günter Verheugen, vormals FDP-Generalsekretär, später Vergleichbares bei der SPD, war der prominenteste - und blieb immer ein wenig fremd in der neuen Umgebung. Dann kam Oskar und machte den Lafontaine, vom SPD- zum Linken-Chef. Andere, wie Sylvia-Yvonne Kaufmann, gehen jetzt den umgekehrten Weg. Und in Berlins rot-rotem Versuchslabor schwappt es hin und her. Überzeugend ist dies alles nicht. Die Parteien werden von ihren eigenen Repräsentanten als beliebig dargestellt: Geht es hier nicht, gehe ich eben nach dort. Und warum soll der Bürger sich dann noch die Mühe der Wahl machen?

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