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16.12.2004 – 13:16

Pro Generika e.V.

Zur gemeinsamen Pressekonferenz der Bundesgesundheitsministerin, der Krankenkassen, Ärzte- und Apothekerverbände: Zusätzlich mehr als zwei Milliarden Euro sparen mit Generika

    Berlin    Berlin (ots)

Als richtiges Signal hat der Verband Pro Generika die Absicht der Bundesgesundheitsministerin bezeichnet, zu einem konzertierten Handeln im Arzneimittelbereich zu kommen. "Das könnte dazu beitragen, im nächsten Jahr durch Generika zusätzlich mehr als zwei Milliarden Euro einzusparen", erklärte Pro Generika-Geschäftsführer Hermann Hofmann. Durch den Einsatz von Generika sparen die gesetzlichen Krankenkassen pro Jahr ohnehin schon rund 3,4 Milliarden Euro. Die zusätzliche Einspar-Summe kann nach Angaben des Verbands dadurch erzielt werden, dass im so genannten generikafähigen Markt konsequent die qualitativ gleichwertigen und kostengünstigeren generischen Arzneimittel verordnet werden.

    Es sei paradox, so Hofmann weiter, wenn ausgerechnet im zu Ende gehenden Jahr, dem ersten Jahr der GMG-Reform, die Wirtschaftlichkeitsreserven in diesem generikafähigen Markt noch weniger erschlossen worden seien als in den Vorjahren. "Seit langem schon wird ein Einsparpotential von rund 1,45 Milliarden Euro nicht ausgeschöpft. In diesem Jahr sind zusätzlich Arzneimittel mit einem Umsatzvolumen von 720 Millionen Euro patentfrei geworden, ohne dass hier konsequent auf Generika umgestellt wurde. Im nächsten Jahr kommt ein Umsatzvolumen von 820 Millionen Euro hinzu an patentfrei werdenden Arzneimitteln, zu denen es dann eine kostengünstige und gleichwertige generische Alternative gibt. Diese Einspar-Chancen müssen genutzt werden", forderte der Pro Generika-Geschäftsführer.

Ansprechpartner: Hermann Hofmann Erster Geschäftsführer Tel.: (030) 2092 4132 Fax:  (030) 2092 4323 info@progenerika.de

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