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NORD/LB Norddeutsche Landesbank

NORD/LB baut Halbjahresgewinn deutlich aus – Ergebnis vor Steuern wächst auf 370 Millionen Euro

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NORD/LB baut Halbjahresgewinn deutlich aus – Ergebnis vor Steuern wächst auf 370 Millionen Euro

// Rentabilität der Bank weiter gesteigert

// Starkes Wachstum beim Zins- und Provisionsergebnis

// Gesamtjahresausblick: Verbesserung beim Jahresergebnis erwartet

Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank hat im ersten Halbjahr 2026 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 370 Millionen Euro erzielt. Damit übertrifft die Bank den Vorjahreswert um 40 Prozent (Vorjahr: 264 Millionen Euro). Auch das Ergebnis nach Steuern (Konzernergebnis) verbesserte sich im Berichtszeitraum deutlich auf 309 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreswert von 212 Millionen Euro entspricht dies einem Anstieg von mehr als 45 Prozent.

Das Halbjahresergebnis basiert vor allem auf einer starken Ertragsentwicklung. In der ersten Jahreshälfte 2026 erhöhten sich die Erträge gegenüber dem Vorjahr (781 Millionen Euro) um knapp 20 Prozent auf 923 Millionen Euro. Demgegenüber lag der Verwaltungsaufwand mit 435 Millionen Euro lediglich vier Prozent über dem Vorjahreswert (421 Millionen Euro). Entsprechend verringerte sich die Cost‑Income‑Ratio (CIR) spürbar auf 47,2 Prozent (30.06.2025: 53,8 Prozent). Zugleich verbesserte sich die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern (RoE) deutlich auf 9,0 Prozent (30.06.2025: 7,0 Prozent).

„Die NORD/LB hat auch im ersten Halbjahr 2026 ihren erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fortgesetzt“, sagt Jörg Frischholz, CEO der NORD/LB. „Besonders erfreulich ist, dass wir unsere Profitabilität erneut gesteigert haben und unseren mittelfristigen Zielen damit ein weiteres Stück nähergekommen sind. Dies unterstreicht die Stärke und Tragfähigkeit unseres Geschäftsmodells. Für die vor uns liegenden Aufgaben sind wir sehr gut aufgestellt. Dazu gehört insbesondere, unsere Kundinnen und Kunden in einer herausfordernden Zeit verlässlich zu begleiten und gemeinsam mit ihnen zukunftsorientierte Finanzlösungen zu entwickeln“, betonte Frischholz.

Gewinn- und Verlustrechnung für das erste Halbjahr 2026

Das Zinsergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um sieben Prozent auf 610 Millionen Euro (Vorjahr: 571 Millionen Euro). Ein wesentlicher Treiber war die erfreuliche Neugeschäftsentwicklung im Kreditgeschäft. Darüber hinaus zeigten die im Rahmen der Depositenstrategie eingeleiteten Maßnahmen zum strategischen Ausbau des Einlagengeschäfts erste positive Effekte.

Das Provisionsergebnis stieg erneut spürbar an und erhöhte sich um 26 Prozent auf einen Wert von 193 Millionen Euro (Vorjahr: 154 Millionen Euro). Maßgeblich getragen wurde diese Entwicklung von der hohen Neugeschäftsdynamik im Segment Structured Finance, die zu deutlich höheren Provisionserträgen geführt hat. Zudem hat das Provisionsergebnis von der anhaltend dynamischen Entwicklung im Wertpapiergeschäft profitiert.

Auch das Ergebnis aus der Fair‑Value‑Bewertung verbesserte sich deutlich auf 61 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg um etwa 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 41 Millionen Euro. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem Bewertungseffekte bei Wertpapieren.

Das Risikovorsorgeergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf minus 96 Millionen Euro (Vorjahr: minus 73 Millionen Euro). Der gegenüber dem Vorjahr moderat gestiegene Aufwand spiegelt die unverändert vorsichtige Risikopolitik der Bank in einem anhaltend anspruchsvollen konjunkturellen Umfeld wider. Das Ergebnis war insbesondere durch einen Aufbau von Risikovorsorgen in den Bereichen Structured Finance, Immobilienkunden sowie im Firmenkunden- und Verbundsegment gekennzeichnet. Gegenläufig wirkten Auflösungen von Risikovorsorgen in den Segmenten Privat- und Geschäftskunden sowie Special Credit & Valuation. Die Bank verfügt zudem über ein Management Adjustment in nahezu unveränderter Höhe von 102 Millionen Euro (31.12.2025: 106 Millionen Euro).

Das Kreditportfolio der NORD/LB weist weiterhin eine sehr hohe Qualität auf. Die NPE‑Quote lag zur Jahresmitte 2026 mit 1,5 Prozent stabil auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau (31.12.2025: 1,5 Prozent). Rund 90 Prozent des Kreditportfolios entfallen auf Engagements im Investment Grade-Bereich. Die NORD/LB hält unverändert an ihrer defensiven Risikopolitik fest.

Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 435 Millionen Euro (Vorjahr: 421 Millionen Euro). Der leichte Anstieg ist vor allem auf gestiegene Personalkosten infolge tariflicher Anpassungen und höherer Sozialabgaben zurückzuführen. Ungeachtet dieser Entwicklung hält die Bank an ihrer strikten Kostendisziplin fest.

Die Aufwendungen der Bank für Transformation und Restrukturierung lagen bei 21 Millionen Euro. Im Vorjahresvergleich sind sie damit leicht rückläufig (Vorjahr: 23 Millionen Euro). In dieser Position werden Kosten erfasst, die sich aus laufenden Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Optimierung der Bank und ihrer Prozesse ergeben. Hierzu gehören unter anderem Investitionen in die Modernisierung der Banksteuerung.

„Mit unserem Halbjahresergebnis können wir sehr zufrieden sein. Wir beobachten in all unseren Marktsegmenten eine stabile Geschäftsentwicklung. Die gestiegenen Erträge waren eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir unsere Profitabilität und Rentabilität erneut verbessern konnten“, sagt Jasper Hanebuth, Chief Financial Officer (CFO) der NORD/LB. Hanebuth ergänzt: „Wichtige Impulse kamen insbesondere aus dem Neugeschäft im Bereich der strukturierten Finanzierungen. Aber auch unsere strategischen Initiativen, etwa der Ausbau des Einlagengeschäfts und die Intensivierung unserer Ausplatzierungsaktivitäten, entfalten zunehmend ihre positive Wirkung.“

Die Bilanzsumme des NORD/LB-Konzerns lag per Ende Juni 2026 bei 132,2 Milliarden Euro (31.12.2025: 122,2 Milliarden Euro). Die harte Kernkapitalquote (CET 1) wies zum 30. Juni 2026 einen Wert von 17,4 Prozent (31.12.2025: 18,3 Prozent) auf. Der Gewinn der ersten Jahreshälfte ist dabei noch nicht im harten Kernkapital berücksichtigt. Seine Einbeziehung dürfte die CET 1-Quote voraussichtlich um weitere 0,8 Prozentpunkte auf 18,2 Prozent erhöhen. Die Kapitalausstattung der Bank zeigt sich damit weiterhin sehr robust und liegt deutlich über den regulatorischen Anforderungen. Der leichte Rückgang gegenüber dem Jahresende 2025 ist vor allem auf das Wachstum des Geschäftsvolumens zurückzuführen. Auch die Gesamtkapitalquote lag mit 20,6 Prozent (31.12.2025: 21,7 Prozent) auf einem äußerst komfortablen Niveau.

Ausblick 2026

„Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr stimmt uns zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf. Auch wenn die gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen weiterhin von hoher Unsicherheit geprägt sind, erwarten wir für das Gesamtjahr 2026 einen Anstieg des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus wollen wir uns auch bei den zentralen Profitabilitätskennzahlen weiter verbessern. Unser Fokus liegt unverändert auf einer nachhaltigen Stärkung unserer Ertragskraft“, sagt Jörg Frischholz, CEO der NORD/LB.

Ansprechperson:

Mario Gruppe, Tel. 0511 361 9934, mario.gruppe@nordlb.de

Über die NORD/LB

Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank gehört zu den führenden deutschen Geschäftsbanken. Als öffentlich-rechtliches Institut ist sie Teil der S-Finanzgruppe. Zu den Kerngeschäftsfeldern zählen Firmenkunden & Verbundgeschäft, Spezialfinanzierungen im Energie- und Infrastruktursektor, die Finanzierung von Gewerbeimmobilien über die Deutsche Hypo, das Kapitalmarktgeschäft sowie Privat- und Geschäftskunden einschließlich Private Banking. Die Bank hat ihren Sitz in Hannover, Braunschweig und Magdeburg und verfügt über Niederlassungen in Oldenburg, Hamburg, Schwerin, Düsseldorf und München. Außerhalb Deutschlands ist die NORD/LB mit einer Pfandbriefbank (NORD/LB Covered Bond Bank) in Luxemburg sowie mit Niederlassungen in London und New York vertreten.

NORD/LB
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Friedrichswall 10
30159 Hannover
http://www.nordlb.de

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Handelsregister: AG Hannover HRA 26247; AG Braunschweig HRA 10261; AG Stendal HRA 22150
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