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Bankzinsen schlagen Benzinpreis

Auch wenn es die Verbraucher anders wahrnehmen: In dieser Woche wäre Tagesgeld rentabler gewesen als eine Anlage in Benzin.
Auch wenn es die Verbraucher anders wahrnehmen: In dieser Woche wäre Tagesgeld rentabler gewesen als eine Anlage in Benzin.

    Hamburg (ots) - Der Benzinpreis klettert auf Rekordhöhen, und die Preissteigerungen scheinen alles in den Schatten zu stellen. „Was lohnt sich mehr. Für eine Woche sein Geld in Benzin zu investieren oder Tagesgeld?“ Die meisten Verbraucher hätten sich wohl für Benzin entschieden – und in dieser Woche Verluste gemacht.

    Entgegen der Spekulationsfreude liegt auf Wochensicht die Geldanlage vorn: Der Liter Superbenzin 2,8 Prozent an Wert verloren. Das Tagesgeld blieb bei den drei führenden Anbietern mit vier Prozent Zinsen pro Jahr stabil.

    Auch künftig sollte man mit Wetten auf Preissteigerungen bei Benzin vorsichtig sein: Fachleute rechnen mit einem Platzen der Preisblase auf den Rohstoffmärkten. Diese Entwicklung könnte am ehesten durch eine deutliche Abkühlung der Konjunktur in den USA erfolgen. Dort gibt es zwar angesichts mangelnder Raffineriekapazitäten einen Mangel an Benzin. Weltweit besteht allerdings kein Mangel an Rohöl. Damit liegt im Unterschied zu den Ölkrisen der 70er- und 80er-Jahre kein Angebotsschock vor. Die OPEC-Staaten haben die Förderung kontinuierlich erhöht. Die aktuellen Rohölbestände in den USA sind höher als üblich. Grund genug, sich über den aktuellen Stand der Zinstabelle zu informieren – und auf Spekulation im Benzintank zu verzichten.

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