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Perspektiven für junge Menschen eröffnen
Kolpingwerk Deutschland fordert mehr Anstrengungen auf dem Ausbildungsmarkt

Köln (ots) - "Um Jugendlichen eine Zukunft zu ermöglichen, dürfen die Anstrengungen auf dem Ausbildungsmarkt nicht verlangsamt werden." Das forderte Florian Liening-Ewert. Er ist Bundesleiter der Kolpingjugend und gehört dem Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland an. Anlass war die Veröffentlichung des Berufsbildungsberichtes 2009.

Der Berufsbildungsbericht spricht von einem rechnerisch ausgeglichenen Ausbildungsmarkt. Diese Einschätzung teilt Liening-Ewert nur bedingt. Die Anzahl der Ausbildungsverträge ist mit 616.259 auf einem hohen Stand. Dies sei, so der Kolpingjugend-Bundesleiter, erfreulich. Aber auch wenn sich der Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren verbessert habe, könne nicht von einer Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt gesprochen werden. "Von einem auswahlfähigem Angebot sind wir weit entfernt", betonte Liening-Ewert.

Oftmals gelinge eine Versorgung der Jugendlichen mit Ausbildungsplätzen nur, weil viele von ihnen zunächst auf Ersatzangebote auswichen. Diese Jugendlichen hielten allerdings in den meisten Fällen ihren eigentlichen Vermittlungswunsch aufrecht. Hinzu kämen andere ehemalige Bewerber, die ihr Berufsleben ohne eine Ausbildung starten sowie unversorgte Bewerber. "Deshalb ist die Anzahl der Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchen höher als offiziell angegeben", stellte Liening-Ewert fest.

Nach der Unternehmensbefragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages wollen aufgrund der Konjunkturkrise 27 Prozent der Betriebe im Jahr 2009 weniger Ausbildungsplätze anbieten als im Vorjahr.

Florian Liening-Ewert appelliert deshalb an alle gesellschaftlichen Akteure, den Jugendlichen ein Angebot zur Verfügung zu stellen, das die Entfaltung von Anlagen und Fähigkeiten der jungen Menschen zum Ziel hat und zu einem vollqualifizierenden Abschluss führt. "Dieses ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit und den Auswirkungen des wirtschaftlichen Wandels."

Die Kolpingjugend beschäftigt sich aktuell mit dem Schwerpunktthema "Jugend und Arbeitswelt", in dem es um den Einstieg von Jugendlichen auf den Arbeitsmarkt geht.

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