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21.05.2008 – 09:40

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Industrielle Arbeitskosten - Arbeit im Osten ein Drittel billiger

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    Köln (ots)

    - Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen
        Pressemappe zum Download vor und ist unter
        http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -

    Die Arbeitskosten im Produzierenden Gewerbe Westdeutschlands sind im Jahr 2007 je Vollzeitbeschäftigten um 1,9 Prozent auf 54.870 Euro gestiegen. Sie liegen damit um 30 Prozent über dem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst aller Beschäftigten von 42.100 Euro, der auch den Dienstleistungssektor einschließt. Ein Viertel der Arbeitskosten sind durch den Gesetzgeber verursacht - angefangen von den Sozialbeiträgen über die Feiertage bis hin zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in seiner Fortschreibung der Arbeitskostenstatistik des Statistischen Bundesamts für das Jahr 2007. In Ostdeutschland stiegen die industriellen Arbeitskosten etwas schneller als im Westen, und zwar um 2,8 Prozent auf 36.280 Euro je Vollzeitbeschäftigten. Dort entfällt mit 27 Prozent ein etwas größerer Anteil auf die staatlich verordnete Zusatzkostenlast als im Westen. Allerdings ist Arbeit im Osten Deutschlands in der Industrie nach wie vor ein Drittel billiger.

    Christoph Schröder: Die Arbeitskosten der deutschen Wirtschaft, in: IW-Trends 2/2008

Pressekontakt:
Gesprächspartner im IW: Christoph Schröder, Telefon: 0221 4981-773

Original-Content von: Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V., übermittelt durch news aktuell

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