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07.05.2020 – 10:19

Hanns-Seidel-Stiftung e.V.

PM 16/2020 "Schon 100 Online-Seminare der Hanns-Seidel-Stiftung"

München – Aufgrund der mit der Corona-Pandemie verbundenen Einschränkungen sozialer Kontakte musste auch die Hanns-Seidel-Stiftung auf Präsenzveranstaltungen verzichten. Ein Verzicht, der die Stiftung getroffen hat. Schließlich ist es eine ihrer grundlegenden Aufgaben, der Bevölkerung in zahlreichen Seminaren im Bildungszentrum Banz, im Münchner Konferenzzentrum und dezentral in der Fläche Politische Bildung zu vermitteln. Bereits bestehende Überlegungen, Bildungsangebote auch webbasiert durchzuführen, wurden durch COVID-19 beschleunigt. Bereits vor Corona hatte die Stiftung mehrere Testläufe durchgeführt. Ab Ende März verlegte die Stiftung ihre Seminare wegen Corona ganz ins Internet, ohne dabei auf die gewohnte Vielfalt und Breite der Themen zu verzichten. Noch werden unterschiedliche Software-Systeme getestet, Erfahrungen gesammelt und eine weitere Strategie entwickelt, wie die Stiftung mit diesen bisher gut angenommenen Formaten weiter verfahren wird.

Am Donnerstag, 7. Mai um 18 Uhr beschäftigt sich unser 100. Online-Seminar, dieses Mal aus der Reihe „Blick in die Welt – was das Ausland bewegt“ nach Brüssel, der Ukraine, Großbritannien, Russland, den USA, Frankreich und Nordkorea mit China Blick in die Welt - Was China bewegt/. Unser dortiger Mitarbeiter informiert über die aktuelle Lage vor Ort. Die erforderliche Anmeldung erfolgt, wie bei allen Online-Seminaren, über die Homepage der Hanns-Seidel-Stiftung www.hss.de/veranstaltungen. In der chinesischen Provinz Wuhan hatte die globale Krise ihren Ausgangspunkt.

„Digitale Bildung bei uns hat wegen Corona rasant an Fahrt aufgenommen. Acht Wochen nach den Kontaktbeschränkungen bieten wir bereits das 100. Webinar an“, sagt die Leiterin des Instituts für Politische Bildung, Vize-Generalsekretärin, Stefanie von Winning. „Das Angebot wird bisher gut angenommen“, freut sie sich.

„Ziel ist jetzt, digitale Bildungsangebote langfristig in die Stiftungsarbeit zu integrieren“, gibt der HSS-Vorsitzende, Markus Ferber, MdEP, einen strategischen Ausblick. Ferber selbst diskutierte via Web mit dem griechischen Ministern Staikouras und Tarantilis die Herausforderungen der Krise für die Europäische Wirtschaft. Im „Alpentalk“ am vergangenen Sonntag sprach Ferber mit dem Präsidenten der Südtiroler Handelskammer, Michl Ebner, und seiner Tiroler EP-Kollegin, Barbara Thaler, über die Erfahrungen, die unsere unmittelbaren Nachbarn mit der Krise gemacht haben und wie eine noch engere Zusammenarbeit in Zukunft ausgestaltet sein könnte. „Fest steht, dass wir mit diesen Online-Angeboten unserem Bildungsauftrag auch in der Krise gerecht werden“, stellt der Vorsitzende fest.

HSS-Generalsekretär Oliver Jörg ergänzt, dass derzeit parallel auch an Konzepten für die Wiederöffnung des Bildungszentrums Kloster Banz, des Münchner Konferenzzentrums bzw. Präsenzseminare in der Fläche gearbeitet werde und hofft, dass auch dies bald wieder möglich ist. „Denn auch wenn wir uns im Web neue Zielgruppen erschließen und so Politische Bildung noch breiter aufstellen können, sind manche Themen im Präsenzseminar besser zu präsentieren. Wir werden in Zukunft unsere Angebote sicher diversifizieren: Seminare im Web, in den Bildungszentren und in der Fläche.“

Hubertus Klingsbögl
Hanns-Seidel-Stiftung
Tel. 49(0)89 1258-262 | Fax- 356
E-Mail: presse@hss.de