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16.11.2007 – 09:00

COMPUTER BILD

20 Navigationsgeräte im Test-Labor - Ordentliche Routenführer auch unter 200 Euro - Erstmals Test der Stauwarnfunktionen (TMC) per Simulator - Achtung: Gefährliche Akku-Ladefehler

Hamburg (ots)

Navigationsgeräte sind in diesem Jahr ein
Verkaufsschlager, der Preiskampf hat die 100-Euro-Marke erreicht. 
Erfreulich: Auch die Geräte im unteren Preisbereich bieten inzwischen
ordentliche Navigationsleistungen. Das ist ein Ergebnis des großen 
COMPUTERBILD-Tests von 20 aktuellen Navigationsgeräten zwischen 169 
und 699 Euro (Ausgabe 24/2007). Fast alle Testkandidaten schafften in
der wichtigsten Teildisziplin Navigation die Noten "gut" oder 
befriedigend".
Die größten Unterschiede liegen in der Ausstattung. So haben in 
der Preisklasse unter 300 Euro nicht alle Geräte eine 
Stauwarnfunktion (TMC). Bei TMC wertet das Navigationsgerät die per 
Radio ausgestrahlten Verkehrsdaten aus. Wird ein Stau, eine Baustelle
oder eine Sperrung auf der berechneten Route gemeldet, ermittelt das 
Navi eine Ausweichroute. Allerdings klappte TMC nicht bei allen 
Geräten gleich gut: Während ein Testkandidat die Meldungen schon nach
zehn Sekunden anzeigte und reagierte, ließen sich andere Geräte dafür
bis zu zwei Minuten Zeit. Im Test wurden Verkehrsmeldungen für die 
Navis mittels TMC-Simulator und Mess-Sender in einem abgeschirmten 
Raum ausgestrahlt. Dabei kam außerdem heraus: Das Top-Model "Go 720T"
der Firma TomTom konnte entgegen der Produktbeschreibung kein TMC Pro
empfangen. TMC Pro - ein erweitertes TMC - ermittelt Verkehrsdaten 
zusätzlich aus Fahrbahnsensoren.
Außerdem stießen die Tester auf gefährliche Fehler in der 
Ladeelektronik: Zehn Geräte luden die Akkus auch bei Temperaturen von
über 60 Grad, die im Sommer hinter der Windschutzscheibe schnell 
erreicht werden. Das schadet dem Akku und kann im schlimmsten Fall 
sogar zur Explosion führen.
Wer nur selten einen Wegweiser für unbekannte Strecken benötigt 
und auf Extras wie MP3-Spieler, Handy-Freisprechfunktion und 
Fotospeicher verzichten kann, hat bei den günstigen Geräten bis 300 
Euro eine gute Auswahl. Test-Sieger in dieser Preisklasse wurde das 
"Medion Go Pal E3415" (279 Euro), bestes Gerät im Preissegment über 
300 Euro war das "Garmin Nüvi 670" (699 Euro).
COMPUTERBILD-Tipp: Bei einigen Modellen wird das Kartenmaterial 
ein Mal gratis aktualisiert. Ansonsten verlangen die Hersteller schon
mal 159 Euro für neue Straßenkarten - während das komplette Gerät für
179 Euro zu haben ist.

Pressekontakt:

Ansprechpartner:
Alexander Krug
Tel. 040-34068821

Original-Content von: COMPUTER BILD, übermittelt durch news aktuell

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